Familiennachzug nur bei Sprachkenntnissen?

Das Beherrschen der Sprache ist ein wichtiges Integrationsinstrument bei Ausländern. Sollen die betroffenen Erwachsenen und die schulpflichtigen Kinder über Kenntnisse der Amtssprache ihres zukünftigen Wohnorts verfügen, wenn ein Ausländer seine Familie in die Schweiz nachziehen lassen möchte? Könnten so Integrationsprobleme und somit auch Parallelgesellschaften von Beginn an verhindert werden?

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

228 Antworten auf Familiennachzug nur bei Sprachkenntnissen?

  1. pius schweizer sagt:

    Wenn, dann ist diese Massnahme die einzige, welche nicht rassistisch ist. Allerdings klappt dies nur, wenn es Möglichkeiten gibt, eine der vier Landessprachen zu lernen. Allerdings ist eure ganze Propaganda sowieso Ablenkung…! Blocher nimmt regelmässig an Bilderberg-Konferenzen teil und plant dort mit der ganzen EU-Elite die Zukunft der Europäer. An diesen Konferenzen wurde u.a. undemokratisch der neue EU-Präsident bestimmt. Deshalb: Keine Teilnahme von Blocher an der Bilderberg-Konferenz… oder sitzt er im selben Boot wie die EU?

    • Alexander sagt:

      Natürlich ist es möglich eine Landessprache zu lernen. Es gibt genug Kurse. Ausserdem lernt man auch ohne Sprachkurs relativ schnell sich auf einer anderen Sprache zu verständigen.

      Du weisst übrigens nicht welche Meinung Blocher an den Bilderbergerkonferenzen vertritt. Er ist sicher nicht derjenige, der in die EU will.
      Es ist übrigens besser, dass wir da auch Vertreter dabei haben.

      • Jürg Berger sagt:

        Selbstverständlich ist es möglich eine andere Sprache zu lernen – schliesslich lernen sie auch sehr schnell was sie zu Gute haben und wie sie in unserem Land am schnellsten zu Geld kommen… Es ist lediglich eine Frage des wollens! Zudem sollte man den eingewanderten verbieten untereinander in ihrer Heimatsprache zu sprechen!

        • Lukas Meier sagt:

          “Zudem sollte man den eingewanderten verbieten untereinander in ihrer Heimatsprache zu sprechen” … es ist traurig, solche Sätze in unserem Land lesen zu müssen.

          • diese Meinung kann nicht von einem Schweizer sein ! Solange wir solche “Schweizer unter uns haben, wird eine vernüftige – menschenwürdige -
            Asylpolitik in der Schweiz nie auf die Beine kommen. Alles zu haben macht Geizig – Hirnlos
            und vor allem Weltfremd.

        • Cihan Derdiyok sagt:

          Hahahah… Eigentlich mag ich die Schweiz und die Schweizer/innen, aber wenn ich sowas lesen muss “verbieten untereinander die eigene Muttersprache zu verbieten” erzeugt nur gegenseitigen Hass auf. Zum Glück weiss ich, dass 80% der Schweizer sehr coole Leute sind, deshalb macht das nicht, wenn einer von 7 Mio. so denkt wie Sie.

        • Anonym sagt:

          Das ist eine echte Provokation, weisst du das? Wenn du in ein anderes Land gehst, sprichst du da auch nicht mehr in deiner Sprache? Und wenn du die Sprache dort nicht beherrschst, was machst du dann?
          Schweigst du dann für immer?

          Es ist wirklich traurig, wie es Lukas genannt hat.

        • Lirie Nokaj sagt:

          Unsere Landessprachen kann man hier in der Schweiz sowie auch im Ausland sehr gut lernen.
          Ich sehe daher kein Problem des Mangels.
          Ein Problem ist eher – wie Herr Berger schon gesagt hat – des Wollens!
          Es ist so; in der Schweiz kann man schnell Geld machen – im Vergleich zu anderen Ländern.
          Den Eingewanderten die Heimatsprache zu verbieten ist sehr rassistisch – finde ich!
          Verbieten kann man es nicht. Da macht niemand mit, niemand wäre bereit dazu.
          Die Idee aber ist gut. Wir Schweizer würden uns im eigenen Land nicht mehr unwohl fühlen und die Ausländer profitieren dadurch, dass sie nur unsere Landessprachen hören und sprechen könnten.
          Aber ein Verbot auszusprechen ist unmöglich!

      • Epikur sagt:

        Noch besser wäre es, wenn wir in der EU unsere Vertreter hätten …

      • Joe Supercool sagt:

        Sorry aber diese ganze Internetseite ist zum kotzen. Hauptsache Ausländer ausschaffen, etwas anderes gibt es wohl nicht. Jeder hat das Recht in der Schweiz zu leben, ob er nun strafffällig wird oder nicht, wir Schweizer werden ja auch nicht einfach aus dem Land ausgewiesen, wenn wir strafffällig werden. In ihren Heimatländer wird es für die Ausländer nach der Ausschaffung schwierig, dort zu überleben. Sollen sie einfach sterben?!
        Aber durch die kapitalistische Wirtschaftspolitik vergrössert sich nur noch der Unterschied zwischen Arm und Reich, darum müssen so viele Menschen auch flüchten. Aber moment mal, wer verfolgt eine kapitalistische Wirtschaftspolitik….Huuch die SVP. Die meisten sind sich wohl nicht einmal das bewusst.
        Freiheit ist die Freiheit des Anderen.

        • Beatrice sagt:

          Jedes Land kann ein gewisses Mass an Kriminellen
          ertragen, wir können aber nicht nocht Kriminelle importieren, das kann unser Land nicht mehr tragen.

          Beatrice

          • Joe Supercool sagt:

            Also als erstens, Leute importiert man nicht, Waren importiert man und Menschen sind keine Ware. Aber was sollen die Menschen in den armen Ländern machen?
            Ich würde auch auswandern und in einem anderen Land meine Chancen suchen. Es kommen nicht kriminelle Leute ins Land, nein sie werden in unserem Land kriminell. Und das hat schon seine Gründe

          • mister noch cooler sagt:

            hey Joe super cool oder wie auch immer du dich nennst. Bleib doch lieber mit deiner super coolen Meinung zu Hause. Noch besser wandere doch aus in das Land wo du her kommst…!

        • Susi sagt:

          Merci Joe!

      • Sozialfall sagt:

        Bitte schaut euch die SernstundePhilosophie

        Sendung vom
        15. August 2010
        http://www.videoportal.sf.tv/video?id=193b92cc-a88d-491a-a26b-9ed1788a2111 an.

        Walter Schmid ist ein feiner Typ

      • Sandra sagt:

        Für euch ist es vielleicht kein Problem eine neue Sprache zu lernen, denn ihr besitzt sehr wahrscheinlich eine schulische Ausbildung! Dort lernt man mit einer Sprache umzugehen und man entwickelt ein Sprachgefühl. Ein sehr grosser Ausländeranteil (ich spreche von den älteren Generationen) hat nie eine Schule besucht. Das macht es sehr sehr schwierig eine neue Sprache zu erlernen. Und dann auch noch Schweizerdeutsch.. So einfach wie ihr euch das denkt, ist es nicht!

      • Fabienne sagt:

        “Natürlich ist es möglich eine Landessprache zu lernen. Es gibt genug Kurse. Ausserdem lernt man auch ohne Sprachkurs relativ schnell sich auf einer anderen Sprache zu verständigen.”

        Lieber Alexander,
        hast du schon in Erwägung gezogen, dass gewisse Menschen unter gewissen Umständen nicht über die finanziellen Mittel verfügen, um in ihrem Heimatland Sprachkurse zu besuchen, so dass ihnen die Möglichkeit einer Familienzusammenführung von vorherein verschlossen bleibt?

    • Der Stauner sagt:

      Bevor man Ideen umsetzt, sollten sie im “Kleinen” getestet werden. So schlage ich vor, dass mal bei den ausländischen Mitarbeitern der Ems-Chemie, Stadler-Rail und anderen Unternehmen von SVP-Mitgliedern der Test gemacht wird. Gelingt es ihnen, ihre Firmen von eben diesen “Schmarozern”, “Islamisten”…. und wie sie alle benennt werden zu säubern, kann das SVP-Anliegen ja wieder auf nationaler Ebene diskutiert werden. Vorher müssen sie aber eine Vorleistung erbringen, sonst bleiben sie all zu sehr unglaubwürdig.

    • Pit R. sagt:

      Nicht nur Blocher, auch Couchepin war regelmässig an den Bilderberg- Tagungen. Und das Ziel ist nicht etwa EU, wie Du meinst, das Ziel ist Globalisierung um jeden Preis. Bedeutet – EINE Regierung für den ganzen Globus.
      Bezüglich Sprachkenntnisse: Wo soll ein Bulgare Deutsch lernen, wenn nicht in Deutschland, Österreich oder der Schweiz? Und wann und wo soll er das tun? In der teuren Bénédict-Sprachschule? Es ist schon recht schwierig, ein Studentenvisum zu bekommen, denn mindestens 6 Monate Intensivkurs werden benötigt, um Deutsch einigermassen zu lernen. Dasselbe für Französisch oder Italienisch.
      Somit finde ich auch diese Forderung Diskriminierend.

  2. Edith Munzinger sagt:

    Im Heimatland der Ausländer, wird es schwierig sein, eine unserer Amtssprachen zu lernen – auch nur ansatzweise – . Hingegen müsste konsequent bei der Einreise angeordnet werden, o b l i ga t o r i s c h einen Sprachkurs zu besuchen! Am Arbeitsplatz sollten Schweizer Kollegen, soweit wie möglich, sich engagieren, bei der Sprachverständigung behilflich zu sein. Zudem gibt es Organisationen von “Freiwilligen” welche sich dafür einsetzten könnten. Wie heisst es doch “Wo ein Wille, da ein Weg” …

    • Sven sagt:

      Naja man muss sich natürlich vor Augen halten, unter welchen Umständen man in die Schweiz zieht!
      Man weiss ja nicht einmal wer überhaupt hier ist, wie will man die Einwanderer also dazu verdonnern bzw. Bedingungen stellen?
      … Das ganze ist doch so oder so nur Propaganda, wenn man die Broschüre liest, erkennt man genau, dass jeder Satz genau so stehen muss, damit es die richtigen Emotionen weckt und es nicht rassistisch ist.
      Genau so hat es Göbbels auch gemacht.

      • Voegele sagt:

        Was ist da Rassitisch. Sein land zu schützen? Das ist Pflicht.

      • Jürg Berger sagt:

        Leider hat Göbbels seine Arbeit jedoch nicht konsequent zu Ende erledigt…

        • Müller Hans sagt:

          “Leider hat Göbbels seine Arbeit jedoch nicht konsequent zu Ende erledigt…”
          Sie sind also ein richtiger Vollblutnazi? Oder verstehe ich Sie falsch?

      • iseli marcel sagt:

        die wissen ganz bestimmt wie schön es hier ist die würden sonst gar nicht kommen!! die schweiz ist für ausländer ein schlaraffenland. sie können ja noch sagen was sie wollen und wie sie es hier haben möchten!!!!

        • Cihan Derdiyok sagt:

          Auf jeden Fall, ein richtiges Schlaraffenland. Ich musste nichts machen, habe meine BMS bekommen, ich musste nichts machen, habe meine Ausbildung bekommen, ebenfalls musste ich nichts machen damit ich an der FH studieren konnte. Habe nie Steuern bezahlt, nie gearbeitet….. Nerven Sie mich nicht, was soll das “Schlaraffenland”

    • Besserwisser sagt:

      Wie aber will die SVP arrangieren, dass zunächst mal die CHler selbst ihre Sprache richtig können? Hat denn noch niemand Analfabetenunterricht in sog “10. Schuljahren” oder “Vorlehren” oder wie das vornehmerweise alles heisst erteilt? Auch die Rekrutenprüfungen strotzen ja nicht gerade von Grammatik- & Wortschatzkenntnissen.

      Ein Obligatorium für DaF (Deutsch als Fremdsprache) könnte da bald mal dazu führen, dass unsere Zuwanderer besser als wir selbst sprechen: & was dann, liebe SVP? Eine ZVP?

      • Pit R. sagt:

        Das hast Du auf den Punkt gebracht. Nur wenige Schweizer können perfekt deutsch. Wenn ich das “Schweizerdeutschehochdeutsch”, auch in der Boulevardpresse sowie im Teletext des SF lese, wundere ich mich nicht mehr, wenn selbst Sekretärinen kein anständiges Deutsch mehr können. Schickt die Schweizer endlich mal zum Deutschunterricht und hört auf, über die Ausländer bei uns zu motzen. Wir sind keinen Deut besser – nur die SVP meint das!

    • iseli marcel sagt:

      die wollen garnicht deutsch lehrnen!! die möchten nur provitieren von uns!!

      • Müller Hans sagt:

        provitieren ? lernen Sie selber Deutsch, es heisst profitieren !!!

        • Müller Hans sagt:

          “lehrnen” habe ich erst jetzt gesehen, das heisst lernen, ich lach mich kaputt, typischer svp-Wähler… kein weiterer kommentar

          • eidgenoss sagt:

            herr müller – haben sie sich schon überlegt, welchen quatsch sie hier schreiben ? würde ihnen empfehlen, nach lybien auszuwandern, am besten mit leuenberger, merz und mcr ! wenn sie sich dort integriert haben, melden sie sich bei mir – ok ?

          • strom peter sagt:

            Nun Hr.Müller,
            wenn Sie schon Wert auf Rechtschreibung legen, so sollten Sie sich auch bei der Gross/Kleinschreibung entscheiden…
            Zum Thema: Ich finde es nur tragisch, dass die Argumente der SVP (bin kein SVP-ler!) vom Links/Grünen Lager regelmässig verdreht werden. Niemand hat ein Problem mit Ausländern und Einwanderern, wenn diese sich nach den Regeln und Gepflogenheiten der CH richten. Das ist eine Frage von Anstand Und Respekt.
            Wenn diese Personen aber hier sind und sich keinen Deut um diese Dinge kümmern, machen sie sich nun mal keine Freunde…
            Wenn ich in’s Ausland gehe (und ich bin schon weit rumgekommen) war es für mich immer eine Frage der Höflichkeit und auch ein wenig Ehrgeiz, die örtliche Sprache zu sprechen, oder es zumindest zu versuchen. Dies notabene bei geschäftlichen Aufenthalten oder Ferien.
            Bei einem eventuellen Entschluss in einem Land für längere Zeit zu bleiben oder gar mich dort niederzulassen, ist die Frage nach dem Erlernen der dortigen Sprache eine Selbstverständlichkeit, denn ich will mich dort ja integrieren!

          • S.H. sagt:

            ->eidgenoss:

            HAHAHAHAHAHAHAHAHA den merk ich mir!!!

        • Sehr geehrter Hr. Müller

          Wie will Jemand der sein ganzes Leben als ” Schweizer” der sich um nichts kümmern muss, dem alles erlaubt und vor die Füsse geworfen wird. Der sich Lebenslang nicht bewusst wird, dass Grammatik nichts zum rauchen aber auch nichts zum essen ist, jemals selbst darauf kommen dass seine 3 Hirnzellen zum Überleben in der Schweiz reichen, doch niemals um das Leben zu begreifen.

      • Cihan Derdiyok sagt:

        Es tut mir leid, dass ich als Secondo Sie korrigieren muss. Zitat: “die wollen garnicht deutsch lehrnen!! die möchten nur provitieren von uns!!” Also beginnen wir: gar nicht sind zwei verschiedene Wörter, gar und nicht! Wenn Sie jemandem etwas beibringen wollen, dann spricht man von lehren… in diesem Fall, ich lehre dir deutsch zu schreiben. Noch nie was gehört von Profit? Es gibt doch so eine Coop Profit Karte, daraus könnten Sie das Wort profitieren ableiten. Sehen Sie, ein Ausländer, der besser deutsch kann als Sie! Ist aber nicht selten der Fall.

  3. Roland 61 sagt:

    Zur Einwanderung bzw. Stellenbesetzung ist die Sprache der Zielgegend die absolute Voraussetzung, und zwar für ALLE.
    Dem “Nachzug” ist nur stattzugeben, wenn obige Forderung geprüft und erfüllt ist. Die Muttersprache (= Sprache der Mutter!) ist drittrangig im Einwanderungsland!
    Zur vernünftigen Entwicklung eines Kindes braucht es die Orts-Sprache, ohne wenn und aber. Diejenigen, welche beabsichtigen, Kinder zu haben müssen mit Unterschrift verpflichtet werden, die Sprache des (Einwanderungs-) Landes auch zu Hause zu benutzen. 2 Effekte entstehen daraus: 1. Vertiefen die “Alten” die Sprachkenntnisse und damit wahrscheinlich auch deren (Selbst)Integration. 2. Können (und MÜSSEN) sie ihren Jungen beim Lernen (selber!) helfen. (Unsere “Alten” taten dies ja auch! Ich erinnere mich noch gut, dass ich oft bei den Hausaufgaben Hilfe benötigte, weil mir einfach der Groschen nicht fallen wollte.)
    Es kann und darf nicht Aufgabe der Öffentlichkeit – und damit des Steuerzahlers – sein für den Nachwuchs zu sorgen, sonst haben wir hier genau genommen einen kapitalistischen Kommunismus.

    • Mark Keller sagt:

      Mit Ihrem ersten Satz bin ich noch einverstanden. Dann hört das Verständnis allerdings bereits auf. Die Muttersprache eines Immigranten ist sehr wichtig. Auch für die Kinder ist diese Sprache wichtig. Ein Immigrant darf nicht entwurzelt werden. Er soll und muss seine Identität behalten könnnen. Diese ist kein Hinderungsgrund sich zu integrieren. Und dazu gehört seine Muttersprache.

      • Patric sagt:

        Klar soll der Immigrant seine Muttersprache behalten können, finde ich auch sehr wichtig. Daneben sollte sich der Immigrant jedoch sehr intensiv mit einer unserer Landessprache befassen, denn ohne dieses Sprachverständnis (KOMMUNIKATION) findet auch keine Integration statt. Ich habe für einen Spanischkurs mit CD-Rom/Audio-CD ganze CHF 140.- bezahlt. Wenn das viel sein sollte, frage man sich zuerst einmal woher das liebe Geld der ganzen BMW’s und Mercedes herkommt, die von vielen männlichen Ausländern gefahren werden, die vielfach sehr gebrochen Deutsch reden… (die Familien legen zusammen fürs Image der Jungen, ist leider so, sie wollen zeigen, dass sie es geschafft haben. Ich hab Erfahrung, deshalb meine Aussage). Ich weiss nicht, was diese Kuschelpolitik will, es ist doch völlig normal, dass man die Landessprache spricht. Das ist für mich nicht mal ein Zwang! Wenn es mir schlecht geht in meinem Land und es Eines gibt, das mir Zuflucht und Sicherheit gewährt, ist es doch eine Leichtigkeit, sich mit Freude die Landessprache anzueignen, um sich auch mit der Bevölkerung auszutauschen, von der man liebenswürdigerweise aufgenommen wird!!! Mir würde nie im Leben einfallen, nach Spanien auszuwandern, ohne vorher stilsicher und fliessend Spanisch reden zu können oder wenn die Zeit es nicht vorher zulässt, im Land selbst. Wenn man will, ist das eine Leichtigkeit! Wer von uns kennt nicht mindestens einen Ausländer, der selbst nach 30 Jahren noch gebrochen Deutsch redet und über verschiedene Sachen in der Schweiz flucht. Was hat so einer bei uns verloren? Wieso ist er nicht in seinem Land? So was bringt mich echt auf die Palme!!!

        • ich denke sagt:

          ich denke du bist doch nur neidisch auf deren BMW, oder was auch immer!

        • Mark Keller sagt:

          Darf man nur in perfekter Landessprache über etwas fluchen, das einem nicht passt? Welchen Sprachlevel erreichen Sie mit Ihrer Sprach CD in Spanisch? Mindestens A2? Sie wissen nicht was A2 ist? Bitte: Sie können sich in vertrauten Situationen mit kurzen Sätzen verständigen. Eine Konversation führen, das heisst sprachlich kommunizieren, ein alltägliches Gespräch führen, können Sie damit noch nicht. Da braucht es schon etwas mehr.

        • Pause_Klown sagt:

          Swiss Germans speak “Gebrochen Deutsch” lol…

      • iseli marcel sagt:

        dann soll er dort bleiben wo er herkommt

    • Chris sagt:

      Bin absolut einverstanden. Es kann nicht sein, dass der Staat für alles zuständig ist. Wenn ich nach Australien auswandern will, muss ich auch das Englisch beherrschen, sonst erhalte ich erst mal gar keine Arbeitsbewilligung.

    • Peter Müller sagt:

      Wie kann der Staat jemandem vorschreiben, welche Sprache er in den eigenen 4 Wänden zu sprechen hat. Und besser, wie soll er das überwachen? Dafür kann ja der gute Herr Hess wieder einen Blockwart fordern. Der Spracheinhaltungs-Blockwart, der schön belauscht was die Nachbarn so treiben und es dann an “die Behörde” meldet. Willkommen in der Schweizer Demokratischen Republick! was für ein fertiger Seich!!

    • Pit R. sagt:

      Roland, scheinst ein Träumer zu sein.
      Wie willst Du durchsetzen, dass die Einwandererfamilie Zuhause die Sprache des Einwanderungsgebietes sprechen? Eine Abhöranlage montieren? Würde der SVP noch in den Sinn kommen!

    • Stefan Pap sagt:

      ich kenne Schweizer, die im Ausland leben (z.B. USA) und dort Kinder zur Welt bringen – welche Sprache, denken Sie, sprechen die mit ihren Kindern zu Hause? Sollten die USA jetzt Schweizerdeutsch im trauten Heim verbieten?

  4. Mark Keller sagt:

    Dies ist der einzige Punkt der SVP dem ich zustimmen kann. Es ist das Wichtigtse überhaupt die Sprache des Landes in welchem man lebt und arbeitet in Wort und Schrift zu beherrschen. Alle Immigranten müssen eine Landessprache beherrschen.

    Aber der Staat muss hierzu die entsprechenden Randbedingungen schaffen. Es wird keinem Immigranten eine diesbezügliche Unterstützung angeboten. Kommt ein Immigrant zum Arbeiten in die Schweiz, dann verlangt der Arbeitgeber vollen Einsatz bei der Arbeit. Es bleibt keine Zeit mehr einen Sprachkurs zu besuchen, der auch etwas bringt. Bei körperlicher Arbeit ist der Arbeitnehmer nach der Arbeit zu müde um noch an einem Sprachkurs teilzunehmen.

    Um eine Fremdsprache zu lernen, ohne Vorkenntnisse zu haben, benötigt man 9 bis 12 Monate einen Intensivsprachkurs, und zwar 5 Tage die Woche. Ein solcher Kurs kostet schnell ein Mal CHF 1000 pro Monat (inkl. Anreise mit ÖV von zirka 30km, da die wenigsten direkt neben einer Sprachschule wohnen). Welcher Immigrant der zum Arbeiten in die Schweiz kommt kann ohne Unterstützung und ohne zu Arbeiten während 9 Monaten einen Intensivsprachkurs besuchen?

    Hier hätte die SVP ein Betätigungsfeld: sich für die entsprechende Unterstützung der Immigranten beim Erlernen einer Landessprache einzusetzen. Sei dies staatliche Integrationsförderung oder gesetzliche Verpflichtung des Arbeitgebers seine Arbeitnehmer entsprechend zu schulen bzw schulen zu lassen.

    Das Gleiche gilt auch für den Familiennachzug. Auch die nachgezogenen Familienmitglieder müssen die Sprache lernen. Aber auch hier ist eine Unterstützung erforderlich. Welcher Arbeitnehmer, z.B. Serviceangestellter, der zum GAV-Minimallohn arbeiten muss, kann es sich leisten seine Familienmitglieder während 9 oder 12 Monaten in einen Intensivsprachkurs zu schicken?

    Also liebe SVP: sofort im Parlament entsprechende Vorstösse platzieren und Massnahmen zur sprachlichen Integration der Immigranten lancieren und unterstützen. Das Geld, welches für diese sinnlose “Volksbefragung” verbraten wird, wäre besser in die sprachliche Integration von Immigranten investiert worden.

    • Kasi sagt:

      Wenn schon von “sinnlosem verbraten” von Geld der SVP die Rede ist, wie halten es denn die Linken damit? Glauben Sie ja nicht, die linke Seite “verbrate” kein Geld! Es ist sehr einfach, alle Missstände unter den gleichen Teppich zu wischen, wie Sie es seitenweise tun! So, und nun bin wieder Anhänger der rechten, Fundamentalist und alles andere unwahre. Viel Glück mit Ihrem Zeug!

      • Mark Keller sagt:

        Werter Kasi, welche Missstände kehre ich unter den Teppich? Was hat mein Blogeintrag betreffend Sprachkenntnisse von ImmigrantenInnen mit den “Linken” zu tun? Haben Sie meinen Eintrag überhaupt gelesen und verstanden? Scheinbar nicht!

    • Denianer sagt:

      SVP Bitte mehr liefern statt Wahlpropaganda lafern,

    • PlainCitizen sagt:

      Man kann Fremdsprachen mit wenig Geld lernen, man braucht dazu keinen Lehrer. Es gibt Bücher, Kasstetten/CDs, Fernsehen, Internet. Der Besuch einer Schule ist Luxus.

    • ich denke sagt:

      ” Hier hätte die SVP ein Betätigungsfeld: sich für die entsprechende Unterstützung der Immigranten beim Erlernen einer Landessprache einzusetzen. Sei dies staatliche Integrationsförderung oder gesetzliche Verpflichtung des Arbeitgebers seine Arbeitnehmer entsprechend zu schulen bzw schulen zu lassen”

      es gab doch letzhin mal einen solchen vorstoss von irgendwem (CVP) ? Die SVP war dagegen. Leider ist diese Partei sowas von scheinheilig..

  5. andi müller sagt:

    hey höred mol mit dem blöde schöfliplakat uf echt! da isch sehr schlechti werbig!
    sus findis thema und d befrögig guet!

    zur frage: wer die sprache nicht kann wird automatisch mühe haben im leben und bei der arbeit – also ein absolutes muss! auch für die ehefrauen zu hause am herd oder unter der burka!

  6. Bettina Grob sagt:

    Nachziehen der Familie. Da ging doch also einer einmal voraus, der Rest blieb zu Hause. Der Vorausgehende findet ein Land, wo er sich niederlassen kann und er abeiten und verdienen kann. Nach dem er sich eingelebt und alle Formalitäten erfüllt hat, ruft er seine Familie nach.
    Von dem Moment an, wo der Suchende gefunden hat, bis zu dem Zeitpunkt, wo er den Rest der Familie nachruft, hätte die Familie doch vor lauter Eigeninteresse genug Zeit, sich wenigsten mit dem Anmeldebogen in jeweiliger Amtsfassungsprache (und ein bisschen mehr) vertraut zu machen. Wenn diese Familien das Geld haben, um nachzu-reisen, und sich dabei in einem sicheres Transportmittel fortbewegen können, sollte doch sicher auch noch ein wenig Geld für einen vorgängigen einfachen Sprachkurs vorhanden sein. Da es sich hier um keinen Fall von Notfall handelt, sehe ich nicht ein, wieso sich der Familiennachzug nicht selber um Integration und Sprachkenntnis bemüht.

    • Mark Keller sagt:

      Werte Bettina Grob, wo soll die Familie eines Kurden aus der Türkei einen Deutschkurs besuchen (dies ist ein Beispiel)? Haben Sie eine Ahnung davon wo es in den Ländern, aus welchen unsere Zuwanderer stammen Kurse in Deutsch, Französich, Italienisch oder Rätoromanisch gibt? Haben Sie eine Ahnung was Intensivsprachkurse einer Landessprache hier in der Schweiz kosten? Haben Sie eine Ahnung wieviel ein/e Immigrant/in hier in der Schweiz verdient? Den meisten Immigranten/innen ist es nicht möglich ohne Unterstützung entsprechende Sprachkurse zu besuchen.

      • Bettina Grob sagt:

        Nennen wir die Immigranten doch Einwanderer, das wäre die deutsche Übersetzung. Wie gesagt, wir reden hier nicht von echten Flüchtlingen, sondern von Einwanderer. Sowie ich vermute, sind die wirklich Bedürftigen finanziell gar nicht in der Lage irgendwohin aus- bzw. einzuwandern.
        Wo wandern die den alle durch, bis sie bei uns einwandern? Durch die EU-Länder zu uns, wir sind ja von der EU umringt. Oder fliegen sie vielleicht direkt mit dem Flugzeug zu uns? Oder die Einwanderer kommen gar aus der EU selbst?

        Bin ich vielleicht so dumm und weiss nicht, dass die Nachzüger auch das Transportmittel von uns bezahlt bekommen?

        • Mark Keller sagt:

          ??? Wie kommen Sie auf die Idee, dass den Einwanderern, die als Familiennachzug in die Schweiz kommen, die Reise in die Schweiz durch den Staat bezahlt werden ???

          • Bettina Grob sagt:

            Weil Sie die ganze Zeit von den armen Immigranten sprechen.

          • Mark Keller sagt:

            An Bettina Grob: sind Sie über die Minimallöhne gemäss Gesamtarbeits- und Landesmantelverträgen in den verschiednen Branchen bezahlt werden? Wissen Sie welche Minimallöhne an Ausländer und Schweizer von Firmen die nicht diesen Verträgen Unterstellt sind bezahlt werden? Die können sich nicht ein Mal einen Migrossprachkurs leisten. Von einem Sprachkurs im Herkunftsland ganz zu schweigen.

      • PlainCitizen sagt:

        Internet gibt’s auch in “Kurdistan”. Es gibt – wenn man will – auch Netzwerke auf dem Internet, wo Leute aus Spass anderen Sprachen lernen helfen. Sprachen lernen ist eine Frage des Interesses. Vergessen Sie Intensivkurse.

        • Mark Keller sagt:

          Wow, waren Sie schon ein Mal in “Kurdistan”? Da soll es doch tatsächlich noch Dörfer ohne Strom geben. Wie wird da wohl ein Computer betrieben und ans Internet angeschlossen?
          Haben Sie schon ein Mal versucht Mandarin in Wort und Schrift via Internet oder ab CD zu lernen und dann eine Konverstaion zu führen oder ein Behördenformular in Mandarin zu vertsehen und ausfüllen zu können?

          • DFB sagt:

            Ein Linker der am Leiden der Welt leidet… Die Welt ist nicht gerecht.
            Wir wollen Integration und wir wollen Integrationsleistung von denen die hierher kommen möchten, keine Ausreden. Entweder das funktioniert oder sie sollen zuhause bleiben. Auf uns wartet übrigens auch niemand, sollten wir ausreisen wollen und ohne Sprache wirds schwer.

          • Mark Keller sagt:

            DFB (haben Sie auch einen Namen?), natürlich sollen sich die ausländischen MitbürgerInnen bei uns integrieren. Das ist unbestritten. Dabei sollen Sie aber Ihre Identität behalten können. Dadurch wird unsere Gesellschaft bereichert. Viele hier im Blog schreiben von Integration meinen aber Assimilation! Assimilieren soll sich niemand müssen. Assimilation bedeutet für die ausländischen MitbürgerInnen ein sich entfremden von ihrer Kultur.

            Der Prozess der Integration von Menschen mit einem Migrationshintergrund besteht aus Annäherung, gegenseitiger Auseinandersetzung, Kommunikation, Finden von Gemeinsamkeiten, Feststellen von Unterschieden und der Übernahme gemeinschaftlicher Verantwortung zwischen Zugewanderten und der anwesenden Mehrheitsbevölkerung. Im Gegensatz zur Assimilation (völlige Anpassung), verlangt Integration nicht die Aufgabe der eigenen kulturellen Identität.

          • DFB sagt:

            Ein Journalist hat es mal treffend auf den Punkt gebracht: “Multiethnisch ja, multikulturell nein.” Es gibt in diesem Land (und übrigens in den anderen Ländern auch) eine Leitkultur und diese muss bestehen und führend bleiben (ansonsten setzt sich einfach der Stärkere und Frechere durch – der Islam ist nicht für besondere Toleranz bekannt).
            Länder die dies nicht berücksichtigen und Personen aller möglichen Kulturen “integrieren” wollen (Bsp. UK) zahlen gerade die Rechnung.

          • iseli marcel sagt:

            wass wollen die bei uns die sollen in kurdistan bleiben ganz einfach!!

          • strom peter sagt:

            Mandarin lernen?
            Ich wüsste nicht warum..
            WENN ich nach Asien/China auswandern will: Dann MUSS ich es lernen, sonst bin ich dort verloren, denn mit Englisch werde ich ein Aussenseiter bleiben!
            In ein Land auszuwandern dessen Sprache ich nicht spreche und dessen Kultur & Gepflogenheiten ich absolut nicht kenne, OHNE die Absicht dies alles dort schnellstmöglich zu lernen, halte ich für sehr… sagen wir mal… Fragwürdig.

        • Pit R. sagt:

          Das ist das wohl dümmste, was ich in diesem Zusammenhang hier lese.

      • Peter Müller sagt:

        Danke Herr Keller für diesen Eintrag! Es ist die Arroganz von manchen Leuten, die denken, in allen Regionen dieser Welt ist alles so einfach wie hier bei uns. Mal schnell mit dem Tram zum Benedikt in Zürich gondeln und einen Sprachkurs auf Suaheli besuchen, alles kein Problem hier…wieso machen diese Anatolier das nicht einfach…

        • Beatrice sagt:

          Herr Keller
          Es kommt darauf an was Sie mit eigener kulturellen Identität meine.
          Soll Sharia erlaubt sein? Frauen verschleiertd? Kein Schwimmunterricht für Mädchen?
          Ehrenmorde? etc.
          Solche eigene kuturelle Identität können Sie eben nicht behalten.

          • Ilse Czamek sagt:

            Mai nee – händ Ihr Sorga! Solange die SchweizerInnen sich öffentlich über solche Dinge streiten, wird das Land keine Lösung finden.

          • Pit R. sagt:

            Beatrice: Was hat DAS denn nun mit der Sprache zu tun? Und – denkst Du wirklich und wahrhaftig es kommen nur Moslems zu uns? Es gibt eine ganze Menge Christen, die anstehen. Ich denke mir, du bist etwas zu massiv rassistisch orientiert – halt eben SVP.

        • Cihan Derdiyok sagt:

          Hahaha.. ein richtiger SVP Kopf. De ander chunnt do mit Anatolie füre..

      • Anton Keller sagt:

        Wir sprechen hier von Familiennachzug. Die Eltern sollen sich gefällist überlegen, ob sie mit den Kleinkinder in die Schweiz kommen oder nicht. Dann können die Kinder in der Schweiz aufwachsen und brauchen keine Kurse in der Türkei.

        Was gar nicht geht ist, die Kinder mit 14-15 Jahren in die Schweiz nachzuziehen, damit sie bald arbeiten gehen bzw. Sozialhilfe beziehen können.

        Entweder sollen die Kinder mit den Eltern in die Schweiz kommen oder nicht. Familiennachzug ist abzuschaffen, schon aus menschlichen Gründen. Kinder sollen bei Ihren Eltern aufwachsen und nicht im Familienclan.

        • Florian Meier sagt:

          Herr Keller,

          wie andere Kulturen ihre Kinder aufziehen, geht Sie überhaupt nichts an, solange der Schweizer Gesellschaft dadurch kein Schaden entsteht. Und wenn die Kinder erst mit 14 Jahren in die Schweiz kommen um möglichst bald zu arbeiten, dann ist das doch gut. Sollten sie nämlich einen Job haben, dann gab es dafür keinen Schweizer, da der Job entweder zu schmutzig oder zu anstrengend war.

  7. Bettina Grob sagt:

    2. Parallelgesellschaften kann man, meiner Meinung nach, nur mit disziplinierter Einhaltung der eigenen Werte, Traditionen und Gesetzgebungen begegnen.
    Erinnern wir uns an die katholische Kirche, die auch auf ihre blossen Glaubenbekenntnisse zurückgestuft werden musste. Glauben heisst nicht Wissen. Nicht Wissen führt zum Fanatismus. Genauso wie beim Katholizismus wird die Gutgläubigkeit und Dummheit der Menschen durch den Islam ausgenutzt und zu einem Mob aufgehetzt. Es wäre an der Zeit, auch diese Glaubengemeinschaft auf ihr Glaubensbekenntnis zurückzustufen.

  8. leo_sonnyboy sagt:

    Ich finde das wir hier beim Familiennachzug, bzw. den Bedingungen dazu unbedingt die Schrauben anziehen müssen. Bisher sind mit dem Familiennachzug einfach zu viele Leute nachgekommen die sich nicht an unsere Kultur anpassen konnten oder wollten. Meistens aus anderen Kulturen. Im Gegenzug sollten wir dann von diesen Personen schon verlangen dürfen das diese über Sprachkenntnisse verfügen. Natürlich über jene Landessprache die dann in der Region gesprochen wird wo diese Leute dann hinziehen.

    Ich finde es ja toll wenn die SVP diese Forderung nun aufgreift. Nur ist das ganze eigentlich im Sinne von ” Familiennachzug nur bei Sprachkenntnissen ” schon im Gesetz geregelt:

    Ausländergesetz Art.23 Persönliche Voraussetzungen Abs.2
    ” Bei der Erteilung von Aufenthaltsbewilligungen müssen zusätzlich die berufliche Qualifikation, die berufliche und soziale Anpassungsfähigkeit, die SPRACHKENNTNISSE und das Alter eine nachhaltige Integration in den schweizerischen Arbeitsmarkt und das gesellschaftliche Umfeld erwarten lassen .”

    Das Familiennachzügler dann schon vor der Einreise über Sprachkenntnisse verfügen müssen wird eigentlich schon verlangt. Nur scheint es mir das hier die Behörden nicht gewissenhaft und konsequent die eigenen Gesetze befolgen. Was eigentlich deren Pflicht wäre muss nun halt nochmals extra von der SVP auf den Punkt gebracht werden: Familiennachzug nur bei Sprachkenntnissen !

    • Mark Keller sagt:

      Bei Art. 23 geht es um die “Zulassung zu einem Aufenthalt mit Erwerbstätigkeit” von “Führungskräften, Spezialistinnen und Spezialisten und anderen qualifizierten Arbeitskräften”. Dieser Artikel und der zitierte Absatz haben nichts mit Familiennachzug zu tun.

      • leo-sonnyboy sagt:

        Von Führungskräften, Spezialistinnen, Spezialisten und anderen qualifizierten ausländischen Arbeitskräften verlangt man also Sprachkenntnisse für deren Aufenthalt zur Erwerbstätigkeit? Beim Familiennachzug wo der Nachzügler erstmal nicht arbeitet soll dann kein Wert auf Sprachkenntnisse gelegt werden? Jedenfalls habe ich dazu im Kapitel Familiennachzug nichts darüber gelesen. So was fördert die klassische Parallelgesellschaft. Der typische Fall dann von der ausländischen Frau, die nichts arbeitet und nur die Hausfrau ist und daheim hocken muss. So lernt man natürlich nie eine Landessprache. Es sollte wohl eher umgekehrt sein, dass jene zwingend über Sprachkenntnisse verfügen müssen, die erstmal im Rahmen des Familiennachzugs nachkommen und nicht gleich in die Kategorie Aufenthalt mit Erwerbstätigkeit entfallen, mit Job erwerbstätig wären. Es sind dann solche Leute die hier am meisten Probleme mit der Integration haben, weil diese nicht von Anfang an im Rahmen einer Erwerbstätigkeit in die Gesellschaft kommen. Wer sich dann in der Gesellschaft und Arbeitswelt bewegen muss lernt eher eine Landessprache als jene die nur zu Hause hocken (müssen) . Viele Ausländer die dann mit dem Familiennachzug zu uns kommen, jahrelang nur zu hause hocken und keine Landessprache beherrschen, lernen nach 10 Jahren nimmer eine Landessprache.

        Insofern verstehe ich nun den SVP Vorschlag vollkommen. Im Gesetz wird nur Wert darauf gelegt bei der Landessprache im beruflich-gesellschaftlichen Umfeld, nicht aber bei jenen die nur zu Hause hocken, Hausfrau sind. Es hat sich hier beim klassischen Familiennachzug ja herausgestellt das Ausländer zum grossen Teil nur bedingt oder gar nicht eine Landessprache beherrschen. Es kommt uns sehr teurer zu stehen, wenn diese Leute später in die Berufswelt einsteigen möchten und dazu erst einmal Sprachkurse besuchen müssen. Besser sie würden schon im Heimatland eine unserer Landessprachen erlernen. In einer Vielzahl von Ländern kriegen Sie gar nicht eine Aufenthaltsbewilligung, wenn sie nicht zuvor über Sprachkenntnisse für das Land verfügen.

        Im weiteren finde ich es auch eine verdammte Sauerei, wenn man nur von den Kosovaren oder Türken auf dem Bau verlangt unsere Landessprache zu lernen. Für namhafte englischsprachige CEO’s in der Schweiz die nur Englisch sprechen soll das aber nicht gelten?

        • Anton Keller sagt:

          Ich würde die Sprachfrage ab einem Vermögen vom CHF 250’000 fallenlassen. Das machen viele andere Staaten ähnlich. Es wäre diskrimierungsfrei.

  9. Lopez, Javier sagt:

    Könnte diese selbstgewählte Wächterin -SVP- der Schweiz erklären was sie unter einer Parallelgesellschaft versteht.
    In welche Gesellschaft gliedert die SVP die pauschal besteuerten Ausländer, die nicht wie jeder Schweizer nach den gleichen Regeln besteuert werden. Wie steht es mit den Ausländern, die ihre Kinder in die Niederlassungen der „International School“ schicken?
    So könnte man beliebige Beispiele von Parallelgesellschaften in diesem Land aufzählen, die aber der SVP überhaupt keinen Kummer bereiten. In der Schweiz der SVP wird das Wohlwollen, die Ethik und die Moral gegenüber anderen Mitmenschen über die Brieftasche definiert.

    • leo-sonnyboy sagt:

      Der Unterschied ist der, dass das liebe Volk oftmals selber darüber bestimmen kann, ob Ausländer pauschal besteuert werden dürfen oder nicht. So etwa wie dies das Stimmvolk in Obwalden machte ( wurde nachher vom Bundesgericht annulliert). Sie müssten Sich also über das dumme Stimmvolk beschweren. Die Zürcher die so was nicht wollten haben dann die Pauschalbesteuerung für Ausländer abgeschafft. Das ist nun mal unsere föderales System wo Sie so etwas haben können, oder dann eben nicht. Das ist demokratisch. Mit einer Standesinitiative dazu könnte man dies ein für alle mal abschaffen wenn das Volk das so will.

      Aus jenen tatsächlichen Parallelgesellschaften, die sich unserer Kultur und Sprache verweigern ,wird wohl nie so viel Steuerertrag gewonnen, wie bei allen pauschalbesteuerten Ausländer zusammen. Und wenn dann aus diesen Kreisen die größte Kriminalität und Desintegration kommt, dann macht das ohnehin mehr Schaden als alle Pauschalbesteuerungen zusammengerechnet. Denken Sie nur einmal daran was uns Ausländer aus der Bilddungs- und kultrufernen Unterschicht so kosten! Jene Ausländer die Sie steuerbedingt kritisieren bringen dann auch mehr Wertschöpfung und Geld in das Land, als eben jenen die sich nicht integrieren, kriminell sind oder ungebildet.

      Sie sollten dann überhaupt nicht meinen, dass in den osteuropäischen EU-Neulingen keine Dumping Steuersätze für ausländische Firmen geboten werden, wo die einheimischen dann das Nachsehen haben . Gerade die Linken die unsere Masseneinwanderung propagiert haben, müssen dann natürlich auch damit rechnen, dass die eingewanderten Ausländer auch eigene Schulen wollen. Wenn SP Staatsangestellte ihre Kinder in die eigene betriebsinterne Kinderkrippe bringen können, die notabene noch vom Steuerzahler bezahlt wird, dann ist das für mich auch eine Art von Parallelgesellschaft! In Bezug zur Allgemeinheit eine Privilegierung von Staatsangestellten, keine Chancengleichheit für Eltern die nicht beim Staat arbeiten und eben auf kosten des Steuerzahlers! Nicht zu vergessen was sich die Genossen gegenseitig bei den Genossenschaftswohnungen zuschanzen und Andere draußen bleiben müssen!

  10. Walter sagt:

    Die Forderung von Minimalkenntnissen einer Amtssprache ist sicher berechtigt und unerlässlich für eine angemessene Integration und Bekämpfung von Parallelgesellschaften und die Forderung kann ich daher unterstützen. Es ist aber nur ein Mittel zur Förderung der Integration, verhindern kann sie Parallelgesellschaften damit nicht, dazu wären zusätzliche und viel rigorosere Massnahmen notwendig. Das Problem wird sich wohl stellen, wie diese Forderungen nach Sprachkenntnissen mit den ach so schön funktionierenden angeblich rechtsstaatlichen Mitteln in der Praxis durchsetzbar sind. Ich bin total gegen jegliche staatliche Fördermassnahmen wie sie die total verblödeten sogenannten Gutblödmenschen immer fordern. Von jedem Migrant ist einzufordern, dass er sich angemessen integriert in einer Weise, dass er sich in dieser Gesellschaft verständigen und darin bestehen kann und zwar aus eigenem Antrieb. Wenn nicht, hat er hier nichts verloren und hat wieder abzuzischen.

    • Mark Keller sagt:

      Werter Walter, vielen Dank für Ihren Beitrag. Jetzt weiss ich wenigstens was ich bin: ein total verblödeter Gutblödmensch! Die staatlichen Fördermassnahmen stehen im Gesetz (Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer vom 16. Dezember 2005).

      Nachfolgend der entsprechende Artikel im Wortlaut:
      Art. 53 Förderung der Integration
      1 Bund, Kantone und Gemeinden berücksichtigen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben
      die Anliegen der Integration.
      2 Sie schaffen günstige Rahmenbedingungen für die Chancengleichheit und die
      Teilhabe der ausländischen Bevölkerung am öffentlichen Leben.
      3 Sie fördern insbesondere den Spracherwerb, das berufliche Fortkommen, die
      Gesundheitsvorsorge sowie Bestrebungen, welche das gegenseitige Verständnis
      zwischen der schweizerischen und der ausländischen Bevölkerung und das Zusammenleben
      erleichtern.
      4 Sie tragen den besonderen Anliegen der Integration von Frauen, Kindern und
      Jugendlichen Rechnung.
      5 Bei der Integration arbeiten die Behörden des Bundes, der Kantone und Gemeinden,
      die Sozialpartner, die Nichtregierungsorganisationen und Ausländerorganisationen
      zusammen.

  11. Froesch sagt:

    Als Ethologe habe ich vor 50 Jahren noch gelernt, dass sich Kultur NICHT vererbe. Kultur sei Sache der Erziehung. Die Amerikaner haben in einer langjährigen Studie herausgefunden, dass sich auch grosse Teile der Kultur vererben… es gelte die Mendelsche Vererbungslehre!!!! Ein Türke ist also erst nach SIEBEN Generationen ein echter Schweizer. Aufgrund dieser Erkenntnis ergibt sich heute ein Ausländeranteil in der Schweiz von sage und schreibe 62% !!! Für die Ausländerpolitik in gesündere Bahnen zu lenken ist es also schon längst zu spät.

  12. Hans Tobler sagt:

    Das beherrschen der Amtssprache ist Voraussetzung für alle Familienmitglieder eines Einwanderers. Sicher ist dies schlecht möglich in den Herkunftsländern dieser Menschen. Bei den Kosten für solche Sprachkurse, gibt es diverse Szenarien. Eine Möglichkeit wäre die Rückerstaatung in Monatsraten, sobald der Einwanderer eine Arbeitsstelle gefunden hat. Eine andere Möglichkeit, könnte ein grosszügige Spende sein, von Leuten welche sich noch mehr Einwanderungswillige wünschen. Also nicht nur Wasser predigen und Wein trinken. Es kann jeder den Gutmenschen spielen, mit dem Geldbeutel der Allgemeinheit( Steuerzahler). Mal schauen wie mancher Gutmensch, dann nach einem vorschnellen A noch B sagt?

  13. PlainCitizen sagt:

    Familiennachzug nur bei Sprachkenntnissen ist völlig richtig. Bücher kosten wenig, CD/Videos ebenso, und über Internet ist viel möglich. Es bracht keine teuren Schulen, um eine Sprache zu lernen. Entscheidend ist die Einstellung und der Einsatz, den man selber leistet. Was wohl haben denn früher die Auswanderer gemacht, wenn sie nach Kanada/ USA / Australien gehen wollten? Gelernt haben sie. Selber.

    • Florian Meier sagt:

      Früherhaben die Auswanderer die Sprache ihrer neuen Heimat erst gelernt, als sie dort waren. Übrigens bezweifle ich, das z.B. der normale Bürger in Nigeria den Luxus des Internets hat. Bei einer solchen Forderung sollte man vielleicht erstmal schauen, woher die Menschen stammen. Das sie die Sprache ihres neuen Gastlandes irgendwann beherrschen müssen, ist selbstverständlich. Man sollte ihnen vielleicht eine Frist von einem Jahr nach Ankunft setzen, je nach den Möglichkeiten in ihrer Heimat.

    • Verena Gysin sagt:

      Lieber PlainCitizen,
      Schön wäre es, wenn unsere Mitbürger die jeweils andere Sprache gelernt hätten. Wir machen uns Illusionen. Ich habe Deutschschweizer erlebt, die sich im Welschland auch nach 40 Jahren noch nicht auf Französisch verständigen konnten; auch unsere Amerikaschweizer mussten oft die Sprache von ihren Kindern, die zur Schule gingen lernen.

    • Mark Keller sagt:

      PlainCitizen es ist schade, dass Sie uns nicht wissen lassen in wievielen Sprachen Sie denn eine Konversation führen und sich schriftlich ausdrücken können? Es war für Sie icher einfach über Internet, ab CD’s und aus Büchern alle vier Landessprachen zu lernen.

  14. Verena Gysin sagt:

    Ich bin erschrocken über diese Suggestiv-Fragen.
    Sind denn Menschen, die mit dem falschen Pass zur Welt kamen bedrohlich für unsere Schweiz?
    Was für eine Schweiz wollen wir denn?
    Wie wollen wir unsere Touristen willkommen heissen, ohne viele helfende Hände?
    Wie funktioniert unsere Landwirtschaft, wenn sie auf einheimisches Personal angewiesen ist? Wie unsere Spitäler, wenn wir auf Ausländer verzichten müssen? Sind diese Leute eine Bedrohung für uns?
    Natürlich ist die Sprache eine grosse Hilfe für die Integration. Aber es sind nicht nur einfach die Ausländer, die sich integrieren müssen. Wir Ansässigen müssen auch unseren Beitrag dazu leisten. Zum Beispiel dadurch, dass wir uns im Umgang mit Fremdsprachigen(auch mit den Romands!) der Schriftsprache bedienen.
    Es ist klar, dass Missstände bekämpft werden müssen; aber Ihr Aufruf tönt fast nach Bespitzelung à la “Schweizermacher”, wenn nicht schlimmer!
    Was Sie uns da vorpiegeln punkto Ausschaffung von Schwerverbrechern, so braucht es dazu gar keinen Verfassungsartikel. Das ist ja bereits im Gesetz verankert und wird auch so praktiziert.
    Ich hoffe, dass sich das Volk nicht aufhetzen lässt!

    • leo-sonnyboy sagt:

      Frau Gysin, bitte nicht vom Thema ablenken und sachlich bleiben. Das mit dem falschen Pass geboren worden zu sein ist eine unkluge Äußerung. Es geht darum das sich Ausländer bei uns integrieren. Auch jene die arbeiten und steuern zahlen. Ich bin es langsam Leid, wenn viele Ausländer sich nicht daran halten und man deswegen keine Kritik äußern darf. Sie können wirklich Gift nehmen, dass ich als Schweizer in den meisten Ländern ein gröberes Problem hätte, wenn ich mich sprachlich und gesellschaftlich nicht integriere. Auch dann wenn ich arbeite und Steuern bezahle. Bei uns soll das aber wieder anders sein und zu tolerieren.

      Die Kuhschweizer können mindestens eine der drei ( bzw. vier) Landessprachen. Viele Ausländer können aber nicht einmal eine einzige Landessprache! Wir müssen hier unbedingt mehr Druck auf die Ausländer ausüben. In gewisse Einkaufscentren gehe ich schon gar nicht mehr einkaufen. Ich habe dort das Gefühl ich befände mich in einem anderen Land. Dort werden alle möglichen Sprachen laut gesprochen, nur nicht jene Landessprache die in diesem Landesteil gesprochen wird. Dazu die vielen fremdsprachigen Kinder in der Schule und jene Quartiere wo nicht mehr Deutsch gesprochen wird. Solche Zustände akzeptiere ich als Kuhschweizer nicht länger. Wer sich dann der sprachlichen und kulturellen Integration verweigert sollte besser die Koffer packen!

      • Mark Keller sagt:

        Sprechen Sie mit einem deutschprachigen Schweizer in Australien Englisch? Wohl kaum! Es ist doch wohl das Natürlichste der Welt, dass wir mit einem Landsmann oder einer Landsfrau in unserer Muttersprache sprechen. Oder etwa nicht?

        • leo-sonnyboy sagt:

          Es geht darum das ich überhaupt eine/die Landessprache beherrsche. Ich sagte hier nicht das Ausländer sich nicht in ihrer eigenen Sprache unterhalten dürften. In den eigenen vier Wänden darf ohnehin jeder so reden wie er will. Aus Anstand gegenüber dem Gastland werde ich aber in der australischen Öffentlichkeit nur Englisch reden . Auch mit schweizerischen Freuden. Nicht so wie manche Ausländer bei uns in der Öffentlichkeit in einer Nicht-Landessprache laut palavern. Vor allem solche die die größten Sprachdefizite haben! So was gehört sich nicht. Es bringt ja nichts das ich in einem englischsprachigen Land mit meinen Freunden Schweizerdeutsch rede. Nur so bin ich laufend upgedatet was das Englische und gesellschaftliche anbelangt. Mit meinen Kindern die dort geboren werden rede ich auch nur Englisch, damit diese schon von Anfang an die Sprache beherrschen. Nicht so wie bei uns wo Eltern unbedingt den Kindern ihre Heimatsprache beibehalten wollen und dann gar kein Deutsch oder nur sehr schlecht beherrschen. Auf Satellitenschüssel und Schweizer Clubs kann ich dann auch verzichten.

          • Florian Meier sagt:

            Welche Sprache sollen sie denn untereinander auf der Strasse sprechen – Züriduitsch, Bernduitsch etc.? Ausländer sollen sich untereinander ruhig in ihrer Sprache unterhalten. Sollte ein Einheimischer sich am Gespräch beteiligen, dann ist es natürlich selbstverständlich, dass man sich in der Landessprache desjenigen unterhält. Ansonsten geht es niemanden was an, was die Ausländer miteinander bereden. So ist das halt in einer Demokratie.

          • leo_sonnyboy sagt:

            Florian Meier, es ist eine Frage des Anstands das man sich in einem fremdem Land anzupassen hat! Das haben Sie sicher auch, oder? Meine Eltern haben früher beim Auslandsurlaub immer darauf hingeweisen das wir nicht zu laut in unserer Sprache zu palavern hätten. Man hat sich schließlich anzupassen im Ausland. Es ist unanständig wenn gewisse Herrschaften meinen in einem Migros Restaurant in aller Lautstärke türkisch, kurdisch, serbo-kroatisch oder in sonst einer nicht landesüblichen Sprache laut zu palavern. Wir sind hier in der Schweiz! Und so wie mache Ausländer sich schon im öffentlichen Raum unangepasst verhalten, so sind es dann auch hauptsächlich diese Leute die sich nicht integrieren. Das gleiche wenn gewisse Ausländer laut auf dem Balkon herumpalvern. So habe ich dann auch keine Lust mehr auf dem Balkon zu hocken, wenn man so das Gefühl bekommt in einem fremden Land zu leben. Ich muss dann gar nicht mehr in diesem Land Ferien machen, wenn ich schon die ganze Zeit über in der Schweiz dessen Landessprache höre. Das gleiche von sogenannten Papierlischweizern, die dann doch nur die ganze Zeit über die Sprache ihres Herkunftlandes im Job, Büro oder Verkaufsstelle sprechen ( keine Landessprache). Schon in der RS musste der Leutnant eine Person zurückpfeifen, weil diese im Dienst eine osteuropäische Sprache redete. Beispiele das Ausländer und/ oder Secondos sich sprachlich nicht anpassen gibt es also noch und nöcher. Darum schadet es auch nicht wenn man mal beim Familiennachzug gute Sprachfertigkeiten fordert und die Schraube anzieht!

          • Florian Meier sagt:

            In einer Hinsicht gebe ich Ihnen recht. Man sollte nicht durch unnötige Lautstärke dem ganzen Umfeld zeigen, das man eine andere Sprache spricht. Im englischsprachigen Raum würde ich mich mit meinen Landsleuten, sofern niemand anderes am Gespräch beteiligt ist, in Deutsch reden. Alles andere wäre ja eine komplette Aufgabe meiner Sprache. Mein Englisch verbessern könnteich sowieso nur im Gespräch mit englischsprachigen Personen. Bei eigenen Kindern ist das natürlich so ne Sache. Wenn man weiss, dass man für immer in dem Land bleibt, dann ist es natürlich sinnvoll mit ihnen nur Englisch zu reden. Man lernt auf die Zeit gesehen dann sowieso mmehr von seinen Kindern als umgekehrt. Will man aber irgendwann wieder zurück, dann sollte man sie zweisprachig erziehen.

          • leo_sonnyboy sagt:

            Na sehen Sie Herr Meier, es wäre für Sie also auch nicht angenehm, wenn bestimmte Ausländer zu laut in der Schweiz in Ihrer Sprache herumpalavern im Migros. Bei uns leider keine Seltenheit. Es sagte auch kein Mensch das Schweizer nicht am spanischen Badestrand laut herumpalavern würden. Ich kritisiere nicht einfach so die Ausländer. Ich schaue immer auf die Gesamtsituation und deren Leumund. Und wenn der Leumund bestimmter Ausländer dann in anderen Bereichen so schlecht ist, dann bringt es eben das Fass zum überlaufen, wenn Ausländer wie beschrieben noch zusätzlich so laut herumpalvern und Sprachdefizite haben. Ich wüsste dann auch kein anderes Land wo Schweizer neben lauten Geschwatz noch in der Kriminalstatistik auffallen würden? Aus eigener Erfahrung in Beruf, ÖV oder beim Einkaufen ist mir vollends bekannt, wie viele Ausländer nicht miteinander in Deutsch reden, wenn diese mit Kuhschweizern in Kontakt treten. Und das obwohl diese Leute sich sogar in Deutsch verständigen könnten. Oder dann hält man sich wie gesagt anstandshalber etwas zurück in seiner Herkunftssprache. Es ist so wie Sie vorhin schon sagten, ich würde in Australien meine Herkunftssprache abstellen wenn Australier anwesend sind. Zweisprachig würde ich die Kinder nicht erziehen, weil dies die Kinder erst recht als Ausländer stigmatisiert. Die Kinder, bzw. späteren Erwachsenen können dann immer noch Deutsch lernen wenn es zurück in die Schweiz geht. Genauso kann ich anfangen mein Englisch aufzubessern wenn ich in einem Jahr nach Australien wegziehe. Vorerst sind die Sprachprioritäten an der Mehrheitssprache zu richten die dort vorherrscht wo ich gerade lebe. Zwei Sprachen im Ausland zu beherrschen, guter Leumund und sich zu integrieren ist eine Sache, nur eine Sprache zu beherrschen, schlechter Leumund und sich nicht zu integrieren die Andere…

          • Mark Keller sagt:

            Leo Sonnyboy, in welcher Welt leben Sie? Es hat nichts mit Anstand zu tun, wenn Türken unter sich im Migros-Restaurant türkisch sprechen. Menschen verchiedener Nationalitäten unterhalten sich selbstverständlich in der Sprache, welche alle am besten sprechen. Wir hatten letzthin eine Gartenparty, an welcher Leute aus China, Japan, Thailand, Brasilien, Venezuela und der Schweiz anwesend waren. Selbstverständlich haben wir alle Englisch gesprochen. Wenn ich in Vietnam einen Deutschschweizer treffe und mich mit ihm allein unterhalte, spreche ich natürlich Schweizer Deutsch mit ihm. Nach Ihrer Logik müsste mit ihm Vietnamesisch sprechen (dies dürfte auch Ihnen in Vietnam gemäss Ihrer Theorie etwas schwerfallen, da dies nicht die einfachste Sprache in Südostasien ist).

            Selbstverständlich sollen Kinder ausländischer Eltern ihre Muttersprache lernen. Sie haben ja Familienangehörge und Verwandte im Herkunftsland ihrer Eltern. Wie sollen Sie denn mit diesen kommunizieren, wenn nicht in ihrer Muttersprache? Die Muttersprache gehört zur Identität einer Persönlickeit. Ohne Identität und Kenntnis seiner Herkunft ist man entwurzelt, und kann sich auch nicht in seinem Aufenthaltsland integrieren. Integration hat nichts mit Verleugnen seiner Herkunft und Unterdrücken seiner Muttersprche zu tun!

          • Florian Meier sagt:

            leo-sonnyboy, wenn ich wüsste, ich würde irgendwann mit meiner Familie zurück in die Schweiz kommen, dann wäre es für die Kinder oder noch schlimmer für die jungen Erwachsenen ja ein echter Spießrutenlauf, sofern sie nur einsprachig erzogen worden sind. Hier in der Schweiz würden sie mit einem gebrochenen Deutsch ja ebenfalls erstmal als Ausländer stigmatisiert. Zudem glaube ich, dass die Australier von sich aus weniger Probleme mit Ausländern haben als viele Schweizer.

          • leo_sonnyboy sagt:

            Herr Keller, würden Sie mal etwas besser zuhören: Ich habe gesagt, wie auch Florian Meier, dass es nicht gut ist, wenn Ausländer mit Wohnsitz CH, bei uns in der Öffentlichkeit laut palavern, sprich in unnötiger Lautstärke zu erkennen geben , dass man eine andere Sprache spricht, sprich nicht von hier ist. Es ist eine Frage des Anstands das man so etwas nicht macht! Hierzulande hört man das aber in fast jedem M oder C Restaurant. Natürlich immer von jenen Ausländergruppen die ohnehin schon schlecht integriert sind. Das bringt dann das berühmte Fass zum überlaufen. Ich kann Ihnen sagen das Sie in vielen anderen Ländern geächtet würden, wenn Sie mit Bekannten sich so in einem Restaurant sich breit machen und laut in unserer Sprache herumpalavern.

            Und nun das was hier am wichtigsten ist: Wenn Sie mit fremdsprachigen Ausländern bei Ihnen zu hause eine Party machen und Englisch reden haben ich nichts einzuwenden. Ich habe ja nichts gesagt zu dem was in den eigenen vier Wänden passiert. Ich unterscheide auch immer zwischen ausländischen Touristen und Ausländern mit Schweizer Wohnsitz. Bei ersteren spielt es nicht so eine Rolle ob die eine Landessprache beherrschen oder nicht. Bei der zweiten Gruppe hingegen schon. Hier haben Sie mir dann aber nicht verraten auf welche Gruppe Ihre Gäste entfallen? Falls diese Leute dann aber hier wohnen ist die Beherrschung einer Landessprache unumgänglich. Mit dem entsprechendenVerhalten eines ausländischen Gastes mit Wohnsitz in diesem Land. Das Beispiel mit Vietnam ist somit also auch beantwortet! Es ist wichtig das man besser die Sprache des derzeitigen Aufenthalt- und Gastlandes spricht als jene des Herkunftslandes. Wenn Sie gerade in der CH die Schule besuchen oder eine Berufslehre absolvieren, ist es wichtig das Sie die hiesige Sprache können und nicht jene der Eltern. Was ist wichtiger: Das Sie die Sprache und Tradition Ihrer antolischen, arabischen oder asiatischen Verwandten weiterleben und kennen, oder ob Sie mit dem Schweizer Lehrer sprechen können und unser Werte und Normen kennen und praktizieren? Es bringt nichs wenn Sie Sprache x am besten beherrschen, wenn diese eigentlich nicht die Lansdessprache des Wohnlandes ist! Und was Sie überhaupt nicht erwähnen: Es gibt viele Eingebürgerte die trotzdem mehrheitlich fleißig weiter in der Sprache des Herkunftslandes reden! Teilweise sprechen Secondos vielfach und mehrheitlich untereinander die Sprache des Herkunfstlandes, obwohl diese problemlos Deutsch beherrschen. So etwas ist häuft in Beruf oder Öffentlichkeit zu beobachten. Sehr unanständig und nicht im Sinne einer Integration. Und mit dem unsäglichen Familiennachzug haben wir in den letzten 30 Jahren vor allem solche Leute ins Land bekommen die größte Sprach und Integrationsdefizite aufweisen. Höchste Zeit das wir hier dieser Entwicklung dagegenhalten. Die SVP Idee wie die Möglichkeit hier im Internet das Problem offen zu diskutieren zu können ist hervorragend!! Die Linken könnte sich hier eine Scheibe davon abschneiden!!

          • leo_sonnyboy sagt:

            Herr Meier, hier wollen Sie genau das praktizieren was viele Ausländer bei uns machen und meistens schief geht: In der Schule lernen deren Kinder unsere Landessprach(en). Wie Sie wissen geht das aber besser wenn man auch in seinem Umfeld und der Familie diese Sprache(n) auch praktiziert. Das ist noch bloss Sache der Lehrer eine Landessprache zu vermitteln!Wenn in Familie und Freundeskreis aber nur Herkunftssprache x geredet wird haben Sie eher Probleme in der Schule bei der Erlernung der Landessprache(en)! Ich kenne diese Leistungminderung nur zur Genüge von Schuldkindern die in der eigenen Gesellschaft nur Herkunftssprache x reden. Ist es dann also besser wenn Sie die Sprache der Mehrheitsgesellschaft können und weniger wert legen auf die Herkunftssprache. Das wäre Ihnen auch in Australien von Vorteil gediehen. Den Füffer und’s Weggli kann man eben nicht haben! Die Australier interessiert es einen Deut wenn Sie keine Schweizer Landessprache (mehr) beherrschen bei Ihrer Heimkehr in die CH. Die sind interessiert das Sie sich in Australien mit Englisch verständigen können. Und das unsere Rückkehrer Kinder/Erwachsenen dann annähernd die selben Sprachprobleme wie Ausländerkinder aus Land X oder Y hätten habe ich auch noch nie gehört oder einer Statistik entnommen.

            Im weiteren gilt das was ich Herrn Keller soeben geschrieben habe, damit Sie mal beim
            wesentlichen bleiben und nicht ständig falsche Dinge in die Welt setzten. Die Australier haben es nämlich auch nicht gerne wenn man sich als Ausländer nicht anpasst!

            ” Wenn man sich dazu entschließt, im westlichen Kulturkreis zu wohnen, dann muss man die Grundwerte dieses Kulturkreises teilen. Wenn man sie partout nicht teilen und sich hier nicht integrieren will, dann gibt es hier keinen Platz. Dann sollte man die Koffer packen!”

            John Howard, ehemaliger australischer Premierminister

          • Florian Meier sagt:

            herr leo-sonnyboy, wer lesen kann, ist klar im Vorteil! Bitte erklären,wo setze ich falsche Dinge in die Welt?! Sie beziehen diese Aussage wohl auf den letzten Satz? Wenn Sie sich ihn ansehen, so sehen Sie, das ich das Wort ” glaube” benutzt habe. Dies impliziert, das ich vermute, aber nicht das es zu hundert Prozent so ist. Zum anderen Punkt, wenn Kinder nur eine Sprache gelernt haben, dann werden sie auf jeden Fall bei der Rückkehr Probleme haben oder wollen Sie behaupten, das die Schweizer RückkehrerKinder von Natur aus damit gesegnet sind, sofort SchweizerDeutsch zu sprechen? Also bitte, das meinen Sie doch nicht ernst. Das Rückkehrer Kinder in der Regel weniger Probleme haben liegt vielleicht einfach daran, dass ihre Eltern sie zweisprachig erzogen haben.

          • Mark Keller sagt:

            Leo Sonnyboy, wenn Sie meine Blogeinträge gelesen hätten, dann wüssten Sie, dass ich ein vehementer Verfechter des Erlernens einer der Landessprachen durch ausländische MitbürgerInnen bin. Allerdings benötigen die betroffenen Auländer dabei unsere Unterstützung.

            Dass ausländische MitbürgerInnen in der Öffentlichkeit ihre eigene Muttersprache sprechen, wenn Sie unter sich sind, ist vollkommen normal; dagegen ist nichts einzuwenden! Dies sollten doch auch Sie verstehen können. Es hat nichts mit Respektlosigkeit zu tun. Lassen wir den ausländischen MitbürgerInnen die Freiheit unter sich AUCH in der Öffentlichkeit ihre Muttersprache zu sprechen. Oder möchten Sie etwa am Ende noch ein Gesetz, welches es verbietet ausser den vier Landessprachen in der Schweiz andere Sprachen in der Öffentlichkeit zu sprechen? In der Türkei war es verboten, dass Kurden ihre Muttersprache sprechen durften. So etwas möchte ich in der Schweiz nicht erleben müssen!

            Wenn eine Gruppe Leute verschiedenster Nationalitäten mit unterschiedlichen Sprachen zusammen sind, ist es klar, dass diejenige Sprache gesprochen wird, welche alle (oder fast alle) verstehen. Dies ist in der Regel Englisch! Weltweit spricht nur eine kleine Minderheit der Bevölkerung eine unserer vier Landessprachen. Allerdings sprechen viele Menschen weltweit als zweite Sprache Englisch. Wie wäre es wenn in der Schweiz nebst der Muttersprache (eine der vier
            Landessprachen) Englisch gelernt würde? Dann hätten auch die Touristen (ein wesentlicher Wirtschaftszweig für die Schweiz) weniger Verständigungsprobleme.

            Sprechen Sie alle vier Landessprachen, inkl. der beiden rätoromaischen Hauptdialekte? Sprechen Sie im Tessin italienisch? Im Welschland französisch? In den emtsprechenden Gebieten Graubündens rätoromanisch? Wenn Sie meinen was Sie schreiben, müssten Sie dies eigentlich können und praktizieren. Oder sich dann nie ausserhalb der Deutschschweiz aufhalten :-) .

          • leo_sonnyboy sagt:

            @ Mark Keller 5.8.10 18:48

            Ich denke es reicht langsam das wir den Ausländern noch mehr Geld und Mittel zur Integration und Spracherlernung geben. Mit dem revidierten Ausländergesetz werden den Ausländern in diesen Belangen schon genug Mittel und Möglichkeiten bereitgestellt. Integration ist dann zur Hauptsache immer noch Willenssache der Ausländer. Wenn gewisse Ausländer das nicht wollen nützen auch die Fördermittel rein gar nichts. Geld steht schließlich auch nicht unbegrenzt zur Verfügung bei diesen desolatem Staatshaushalt.

            Ich habe nicht gesagt das man in der Öffentlichkeit kulturfremde Sprachen verbieten soll. Ich sage aber das man sich im Ausland sprachlich integrieren soll. Das hat mit Anstand zu tun. In gewissen europäischen Ländern hätten es die Einheimischen auch nicht gerne wenn ich mich nicht integriere und ich laut im Café mit Schweizerdeutsch oder Deutsch palavere. Ich meinte, dass solche Leute die so bei uns palavern sich dann ohnehin nicht integrieren, bzw. von Volksgruppen stammen die einen sehr schlechten Leumund haben und allerlei Negativstatistiken anführen. Wissen Sie was ich meine? Das Migros Beispiel ist eben ein Beispiel von vielen im Ausländerbereich. Diese “Bagatelle” wird dann eben schon relevant, wenn die genannten Herrschaften sich wie gesagt schon anderweitig nicht integrieren. Das ist dann der berühmte Tropfen zu viel der das Fass endgültig zum überlaufen bringt!

            Ich lehne es kategorisch ab das Englisch eine Landessprache werden soll. Es genügt wenn man dies in der Schule lernt. Punkto sprachlicher Integration sind die angelsächsischen Nationen eben bei uns auch Drückeberger. Von Türken und Albanern auf dem Bau verlangt man in Zürich das diese Deutsch lernen, für die Amis und Briten in der Finanz- und Bankenwelt soll das nun aber wieder nicht gelten? Schon nur weil auch diese Herrschaften auf Englisch beharren möchte ich nicht das Englisch eine Landessprache wird. Ansonsten haben wir noch mehr CEO’s grosser Firmen die ihre Jahresbilanzen dem Volk nur noch auf Englisch erklären können. Und von wegen Weltsprache: Da die Chinesen sich überall ausbreiten und zahlreich sind, müsste Chinesisch nun auch bald zur Landessprache werden. Oder das gleiche dann mit der indischen oder arabischen Sprache!

            Im weiteren ist Sprache eben auch immer Kultur, Lifestyle und Mentalität. Über die Sprache werden dann eben auch viele Gepflogenheiten und Sitten aus den jeweiligen Sprachländern importiert. So gesehen haben wir von den Amis-Angelsachsen auch viele negative Dinge bekommen. Das schlechte Amis-Essen ist nur eine Teil davon, die Abzocker Mentalitäten im Finanzwesen dann das grössere Übel. Das Problem der Abzocker hatten wir erst mit der Unsitte von Amerika, alles unmögliche übernehmen zu müssen, auch beim Abzocken. Vorher kannte wir das nicht in diesem Ausmass. Darum ja nicht noch ein Englisch als Landessprache, wo noch mehr falsche Mentalitäten erzeugt werden. Das gilt auch noch für andere Sprachen, weil diese Nationen, Ideologien und Religionen charakterisieren und verbinden, die nicht gut sind für unser aufgeklärtes und freiheitliches Land.

            Ich denke das wir mit unseren vier Sprachen seit hunderten von Jahren gut bedient sind. Ich verstehe nicht wie manche Leute sich ab dieser Tatsache schämen und Heimatmüde werden? Das viel gepriesene Englisch wurde auch nur Weltsprache, weil es die indianischen, australischen oder afrikanischen Völker und Sprachen ausrottete, oder deren Länder durch die UK erobert wurden. Und kommen Sie nun ja nicht wieder mit Ihrer Englisch Party. Ich habe meine Meinung dazu schon gesagt. In den eigenen vier Wänden und als Tourist stört mich das Englische nicht. Wer aber hier leben möchte muss eine der vier Landessprachen lernen und im Alltag benützen. Das gilt für alle Ausländer die hier leben möchten und bisher keine der drei grossen Landessprachen sprachen.

          • leo_sonnyboy sagt:

            Und noch was Herr Keller: Ich habe nur gesagt das Ausländer mit Niederlassung eine Landessprache sprechen müssen und nicht deren vier! Natürlich jene die im jeweiligen Landesteil die Amts- und Umgangssprache ist. Es ist mir dann schleierhaft wie Sie mir unterstellen können, dass ich alle vier Landessprachen sprechen müsste, weil ich dies angeblich von den Ausländern verlange! Bitte genauer lesen was ich schreibe! Für fremdsprachige Touristen und jene die kurz in einem anderen Landesteil verweilen habe ich nie Sprachkenntnisse der jeweiligen Region verlangt. Es geht hier darum das Ausländer eine Sprache lernen die sich hier niederlassen und arbeiten wollen! Das selbe natürlich auch wenn ich als Deutschschweizer in Lausanne oder Bellinzona arbeite oder wohne.

      • ich denke sagt:

        Zitiere
        “Die Kuhschweizer können mindestens eine der drei ( bzw. vier) Landessprachen”

        da übertreiben sie ja wohl ein bisschen…

        • iseli marcel sagt:

          ja aber sie arbeiten auch hier und bezahlen, arbeitslosenkass,ahv,iv und pensionskasse.ich möchte sie sehen wenn sie pensioniert sind und es nichts mehr übrig hat für sie. sie wären sicher nicht glücklich und würde ganz bestimmt ausrufen!!!

      • leo_sonnyboy sagt:

        Ja Herr Meier, bei Ihnen bezieht sich vieles auf glauben, bei mir vieles aber auch auf Statistiken. Es nun mal mal so das Ausländerkinder bei uns in der Schule größere Probleme haben als Kinder ohne Migrationshintergrund. Betrachten Sie nur einmal die PISA Studie für Basel und Berlin. In den beiden Ländern schneiden diese Städte deshalb so schlecht ab, weil dort sehr viele Ausländer leben und Migrantenkinder kein Deutsch beherrschen. Teilweise können bei der Einschulung 80% der Kinder kein Deutsch. Kennen Sie dann umgekehrt ähnlich miese Werte für unserer Heimkehrer Kinder? Zudem ist das ein ganz kleiner Prozentsatz solcher Schweizer Kinder die so wieder in die Schweiz zurückkommen. Nicht wenige davon lebten zuvor in Deutschland oder einem frankophonen Land. Sprachprobleme so eben auch nicht vorhanden. Bleiben Sie auch bei den Relationen: Kennen Sie den im Ausland eine Schule wo wenigstens 10% der eingeschulten Kinder Schweizer sind? Für 8 Millionen Einwohner haben wir einen hohen Ausländeranteil und dementsprechende Einschulungen. Schon nur so können sie das nicht mit Australien vergleichen.

        Das Rückkehrer Kinder weniger Problem haben liegt wohl daran, dass es sich um das Heimatland handelt, während die Eltern vieler Ausländerkinder gar nicht daran interessiert sind das ihre Kinder sich hier sprachlich und kulturell assimilieren. Das dies umgekehrt mit Schweizer Kinder in Australien und sonst wo keine Problem ist zeigt ja eben das Sie keine negativen Vorkommnisse von dort ins Feld führen können. Bitte nicht als arrogant betrachten, aber auf Grund unserer Geschichte und Mentalität sind wir ein Volk das sich immer sehr anzupassen vermag. Schon nur wegen der Kleinheit. Auch bei den Auswanderern. Auch in der heutigen Zeit. Im Gegensatz dazu viele Ausländer die das nicht sind und in der Ferne nur ihre Kultur , Sprache oder auch Religion verbreiten möchten. Kaum Anpassung an das neue Umfeld.

        An was zu glauben ist eben nur ein Glauben. Die Realität in Australien sieht eben etwas anders aus. Das Zitat von Howard sagt schon viel aus, linke Regierungen gehen härter gegen Ausländer vor als unsere Linken. Das mit Australien wäre so ein falscher Vergleich von Ihnen. Und falsch ist es auch wie gesagt wenn Sie Relationen übersehen und keine konkreten Beispiele von Schweizern im Ausland geben können. Unsere Statistiken und Vorkommnisse mit Ausländern sind aber sehr zahlreich belegbar Beispiele und Faktum.

        • Florian Meier sagt:

          Herr leo-sonnyboy, wenn man Ihre Kommentare immer so liest, dann könnte man meinen, Sie brodeln beim Verfassen. Naja, Australien haben übrgens Sie als Beispiel gebracht, nicht ich, aber egal. Sie schreiben von Statistiken, nun bisher haben Sie noch keine Quelle genannt. Ich will jetzt auch gar nicht weiter über Rückkehrer Kinder und Australier philosophieren, desweiteren denke ich mal, dass wir in einigen Punkten gar nicht soweit voneinander weg liegen. In diesem Sinne noch viel Spass beim Kommentare verfassen – aber immer schön ruhig bleiben, ist besser für den Blutdruck ;-)

          • leo_sonnyboy sagt:

            Herr Meier, ich bin eigentlich ziemlich gelassen in meinem Wesen. Ich mag es nur nicht wenn es Ausländer gibt die sich nicht integrieren. Von diesen gibt es leider viele. Auch mag ich nicht wenn erwartet wird das Schweizer sich anzupassen hätten und nicht die Ausländer. Man ist hier gleich fremdenfeindlich wenn man ausländische schwarze Schafe kritisiert. Sie können nun schon so tun als hätte ich einen hohen Blutdruck. Dummerweise aber denken viele, wenn nicht die Mehrheit der Schweizer gleich wie ich ( siehe Minarettverbot).

            Es war Herr Keller der das unsinnige Beispiel mit Australien anstoss. Aber weil ihr beide alles durcheinander mischt halt ähnlich in der Fehldiagnose. Pisa Infos über Berlin, Kreuzberg oder etwas Basel oder Genf sind im Internet abrufbar. Die Ergebnisse wurden schon breiter diskutiert. Die Kriminalstatistik wo Ausländer obenaus schwingen ebenso abrufbar im Netz und Medienmeldungen. Sie hingegen können gar nichts an Statistiken vorweisen und beziehen sich nur auf Ihren alleinigen Glauben/ Gefühl.

            Toll wenn wir aber doch ein gewisse Schnittmenge aufweisen. Ganz so trocken und nüchtern können meine Analysen auch nicht sein wenn damit solche Emotionen in der Diskussion ausgelöst werden.

            So nun trinke ich mal reichlich Kaffee um den Blutdruck zu steigern :)

          • Peter Müller sagt:

            Mein Gott, was stören sich die Leute daran, wenn sich jemand in der Migros in einer anderen Sprache unterhält!!?? Soviel Intoleranz ist echt nicht zum aushalten! Ist halt nicht jeder so verklemmt und schämt sich für seine Wurzeln. Das hat nichts mit nicht integrieren wollen oder mangelndem Respekt zu tun. Aber der oben genannte Kuhschweizer sollte sich mal vor Augen führen, dass auf der Welt ungefähr 6500 einzelne Sprachen existieren.

            Aber hier ist es ja egal was man macht, ist ja ohnehin alles falsch. Oder wie kommt es, dass sogar Deutsche hier manchmal beschimpft werden, wenn sie sich auf Deutsch unterhalten? Deutsch ist doch eine der 4 Amtssprachen, oder hab ich da was verpasst?

            Vorurteile sind immer Projektion!!

          • Mark Keller sagt:

            Leo Sonnyboy, was ist denn an meinem Beispiel mit Australien unsinng?

          • leo_sonnyboy sagt:

            Herr Keller, ich habe Ihnen und Herrn Meier schon ausführlich gesagt wie ich das Beispiel mit der Migros verstehe. Ich kann Ihnen auch nicht weiterhelfen wenn Sie das nicht verstehen. Das Beispiel der Migros ist eben eine Beispiel von vielen, wo man sieht das Ausländer sich eben nicht integrieren. Jene Ausländer die dort dann laut in ihrer Herkunftssprache palavern sind eben meistens jene die sich ohne hin nicht an unsere Kultur anpassen. Ist Ihnen das noch nie aufgefallen? Im weiteren habe ich ausführlich zu diesem Beispiel umschrieben was mich sonst noch stört und was einige Herrschaften schleunigst abzuschalten hätten. Sie reissen aber vieles aus dem Kontext und beschränken sich nur auf dieses Zitat. Sie wissen ganz genau das es neben diesem Migros Beispiel noch x andere Beispiele gilt wo man sieht wie schlecht es um die Integration von Ausländern bestellt ist in diesem Land.

            Was ich zu Ihrem Australien Vergleich meine habe ich ebenfalls schon ausgiebig geschildert: leo_sonnyboy sagt:
            3. August 2010 um 22:42
            Schon nur auf Grund von Relation, guten Leumund und Anpassungsfähigkeit der Schweizer im Ausland ein Vergleich der nichts taugt.

          • leo_sonnyboy sagt:

            Sorry der Beitrag von
            6. August 2010 um 00:32 wollte ich eigentlich an Herrn Müller schreiben und nicht an Herrn Keller. Entschuldigung für die Verwechslung. Aber das liegt halt leider auch daran das einige Leute eine etwas gar lange Leitung haben und man ab denen die Übersicht verliert. Darum hier die Antwort an Herrn Müller. Vielleicht auch mal besser mitlesen was schon gesagt wurde, damit man nicht 10mal das gleiche sagen muss:

            Herr Müller, ich habe den Herren Meier und Keller schon ausführlich gesagt wie ich das Beispiel mit der Migros verstehe. Ich kann Ihnen auch nicht weiterhelfen wenn Sie das nicht verstehen. Das Beispiel der Migros ist eben eine Beispiel von vielen, wo man sieht das Ausländer sich eben nicht integrieren. Jene Ausländer die dort dann laut in ihrer Herkunftssprache palavern sind eben meistens jene die sich ohne hin nicht an unsere Kultur anpassen. Ist Ihnen das noch nie aufgefallen? Im weiteren habe ich ausführlich zu diesem Beispiel umschrieben was mich sonst noch stört und was einige Herrschaften schleunigst abzuschalten hätten. Sie reissen aber vieles aus dem Kontext und beschränken sich nur auf dieses Zitat. Sie wissen ganz genau das es neben diesem Migros Beispiel noch x andere Beispiele gilt wo man sieht wie schlecht es um die Integration von Ausländern bestellt ist in diesem Land.

  15. Michael sagt:

    Was gibt`s denn da noch zu diskutieren ???
    Ein klares JA !

    Ist die einzige und nebenbei noch effektivste Möglichkeit Parallelgesellschaften und solche Entwicklungen schon im Keime zu ersticken.

  16. streuner sagt:

    ääääh warum verdienen hier die ausländer nicht ein paar franken und geben die zuhause mit der familie aus? ausserdem frage ich mich warum so viele flüchtlinge aus dem kosovo hier sind, die haben nun ja ein eigenes land. sollte man nicht die und andere mit einem lächeln im gesicht in ihre sichere heimat schicken? deutsch können die ja eh nicht recht grins.

  17. Hansjörg sagt:

    Leute, die kleine Mädchen beschneiden, gehören ebenfalls ausgeschafft.

    • iseli marcel sagt:

      alle die uns ihren glauben aufzwingen wollen.sollen dieses land blitzartig verlassen.die haben inder schweiz nichts verloren!! ich möchte mal schauen was passieren würde wen ich im iran oderim irak ein kirche bauen möchte was da passieren würde?

  18. Bloger sagt:

    Ich gehe noch etwas weiter und bin der Meinung, dass es getrennte Schulen geben müsste. Die Eltern der deutschsprechenden Kinder sind es Leid, dass die Lehrerschaft einen Grossteil ihrer Zeit mit jenen Kindern verbringen muss, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind. Fazit: Der Schulstoff wird arg vernachlässigt.
    Integration ist Sache der Ausländer. Niemand wird gezwungen in die Schweiz zu kommen. Alle sind freiwillig hier. Wenn sich schon die Eltern nicht integrieren wollen (und dazu gehören nun einmal entsprechende Sprachkenntisse), was können wir dann von deren Kindern erwarten.
    Also, liebe Ausländer, integriert euch. Ansonsten habt ihr jederzeit das Recht, unser Land zu verlassen.

    • Peter Müller sagt:

      Hallo Bloger,

      das ist wiedermal so eine sehr eindimensionale Forderung. Aber in einem Absatz Selektion (Ausländerklassen) und Integration zu fordern ist der Gipfel hoch zehn. Integration muss von beiden Seiten kommen, auch von der Schweizer Seite. Leute wie Sie senden täglich Signale aus, die alles andere als Integrationsfördernd sind? Integration kannman nicht nur fordern, man muss auch freundlich auf die Leute zugehen. Ich geb Ihnen mal nen Tipp: gehen Sie Ihr Obst doch mal beim Türken kaufen, schmeckt besser, ist günstiger und man wird freundlich behandelt noch dazu.

    • Mark Keller sagt:

      Was ist den das für eine Idee: separate Schulen? Gerade wegen der Probleme die Sie ansprechen, muss dafür gesorgt werden, dass die Kinder ausländischer Eltern bei Schulantritt genügend Sprachkenntnisse mitbringen. Dies lässt sich aber nicht mit den populistischen Schlagworten der SVP erreichen. Hier braucht es Taten. Die Eltern müssen unterstützt werden, dass Ihre Kinder die Sprache lernen können. Hierzu sind verschiedene Ansätze denkbar. Mit einer Separierung wird die Integration auf keinen Fall gefördert.

      • Beatrice sagt:

        An Herrn Keller

        und wer unterstützt auch mal die Schweizer Kinder damit sie
        Förderunterricht bekommen?
        Jemand der noch speziell betreut wird hat immer besserer Chancen.
        Mit dem grossen Ausländeranteil in den Schulklassen kann der Stoff nicht mehr richtig gelernt werden, eben wegen der Sprachproblem der Ausländer, das Niveau sinkt und die Lernziele werde nicht mehr erreicht. Und das ist schon eine Tatsache.

    • Mister XY sagt:

      Was denken Sie, werter Leser, warum das Niveau der öffentlichen Schulen immer weiter sinkt? Jemand (kein SVP-ler) hat gesagt:
      «In einigen Jahren werden die Schweizer in Privatschulen unterrichtet werden, da der Zustand in den öffentlichen Schulen nicht mehr haltbar ist»…

      Der Rektor unseres Gymnasiums hat an der Maturfeier selbst gesagt, dass die Abschlüsse in den naturwissenschaftlichen Fächern immer miserabler werden (habe ich in meiner Klasse selbst miterlebt). Bei den Berufsschulen (Kanton Zürich) ist es dasselbe. Also verstehen es immer weniger Leute, mit harten Fakten und Tatsachen umzugehen. Stattdessen wird aus dem hohlen Bauch heraus lamentiert.
      Es gibt heutzutage leider zu viele Juristen und Politiker, die genau nach diesem Prinzip vorgehen. Gleichzeitig fühlen sie aber auch, dass sie auf unsicherem Grund stehen – und sorgen für Gesetze, die ihnen Handlungsfreiheiten einräumen ohne Verantwortung übernehmen zu müssen, anstatt bei wirklichen Fachleuten (und nicht so genannten Experten) Rat oder Hilfe zu holen.

      Ohne Mathematik-, Physik-, Chemie- und Biologiekenntnisse wird unsere (ich nenne es jetzt mal) Hochkultur zugrunde gehen. Nur von Sprachstudien, Philosophien, Politik und Gesetzen kann man nicht leben.
      Dazu braucht es in erster Linie mal die Bauern, die grossen Felder (die im Moment mehrheitlich überbaut werden) und viel Wissen, wie man mit Samen, Wasser, Dünger, Traktoren, Maschinen und anderen technischen Materialien umgehen muss.
      Doch heute kommt die Milch von der Migros oder dem Coop (anstatt von Kühen). Bauern müssen Milch beinahe oder sogar ganz verschütten – man importiert lieber, als dass man die eigenen Ressourcen, die so oder so vorhanden sind, nutzt.
      Den ganzen Rest der Infrastruktur (Hausbau, Sanitäranlagen, Strom, etc.) lassen wir mal weg. Dann wird der Beitrag nämlich zu lang.

      —————–
      An Herrn Keller:
      Darf ich raten? Sie haben Jura oder Wirtschaft studiert und sind momentan in der SP oder der FDP!? (Keine Angst, ich bin parteilos – aus gutem Grunde!)

      • tschami sagt:

        Der einzige Trost: den anderen europäischen Ländern geht’s auch nicht besser… Da hilft auch eine EU-Mitgliedschaft nix

    • manogger sagt:

      Frage zum besseren Verstaendnis:
      Fuer jede Sprache eine eigene Schule?
      Wo wollen Sie die vielen notwendigen Lehrer hernehmen.
      Aus den Heimatlaendern anwerben?

  19. Beatrice sagt:

    Auch von mir ein klares Ja.

    Beatrice

  20. Arnold Stauffer sagt:

    Die vorgeschlagenen Massnahmen der SVP kann ich unterschreiben.
    Zwei Bemerkungen :
    1.
    Die Loyalitätserklärung wird wohl sinnlos sein. Eine Art “Gericht” wird wohl herausfinden, dass eine “Menschenwürde” verletzt wird.
    2.
    Im Bereich der Sprachkenntnisse kommt das aus meiner Sicht (ich bin im Unterricht tätig und parteilos) wichtigste Argument nicht zur Geltung:
    Der Nachteil für die Kinder die die Sprache “beherrschen” – Schweizerkinder und solche die sich im Voraus integrierten!
    Für mich ist erwiesen, die Bildungsmisere wird dadurch unterstützt und ist gewaltig im Vormarsch!
    Ich wünschte mir, dass sich die bürgerlichen Parteien der Bildung annehmen!
    Wir brauchen die besten Lehrer. Diese benötigen Weiterbilden und Wertschätzung.

  21. Rene F. sagt:

    Immerhin hat man hier vier Landessprachen zur Auswahl. In den meisten anderen Ländern hat man dies nicht.

  22. leo_sonnyboy sagt:

    Das was Herr Keller möchte ist eine absolute Schnapsidee. Die Schweiz macht im internationalen Vergleich sehr viel für die Integration der Ausländer. Mit den revidierten Ausländergesetz von 2007, wurden zusätzliche Mittel und Förderungen im Gesetz verankert, die es den Ausländern noch besser ermöglicht, sich hier sprachlich wie gesellschaftlich zu integrieren. Damit der strengere Teil dieses Gesetzes durchkam, musste hier die SVP damals diese Forderungen von CVP und FDP in das Gesetz aufnehmen. Wir zahlen und leisten also schon genug für die Integration der Ausländer. Ich frage mich dann wie viel Geld und Mittel wir dann sonst noch hinein schießen müssen, wenn Integration zur Hauptsache noch immer eine Willenssache ist? Das was Herr Keller möchte ist deshalb falsch, weil man hier wieder mehr Geld und Mittel hineinpumpt, wenn ein Problem noch nicht gelöst ist. Es hat sich aber gezeigt das diese Probleme nicht mit Geld zu lösen sind! Bei diesem maroden Staatshaushalt sollten wir ohnehin nicht noch mehr Geld für solchen Schwachsinn verpulvern.

    Die ausländische Eltern muss man nicht noch zusätzlich ermahnen, oder gar unterstützen, damit diese die sprachliche Integration ihrer Kinder unterstützen. Diese Eltern wissen nämlich ganz genau, was hier und heute ihre Pflichten sind und können sehr wohl den Kindern jenen Raum zugestehen, der für deren sprachlichen Integration wichtig wäre. Zusätzliche Fördermittel sind absolut unnötig. Entweder setzt man alles daran sich und seine Kinder zu integrieren, oder dann packt man besser die Koffer!

    Noch was zur Idee von getrennten Schulen: Wir haben solche Schulen heute schon massenhaft. Wenn Schweizer aus Ausländerquartieren der Unterschicht wegziehen ergeben sich automatisch Schulen für bildungsschwache Ausländerkinder.

    • Mark Keller sagt:

      Ach ja wirklich? Wissen Sie wie es wirklich ausschaut? Wenn es so viele Fördermittel gibt, warum bleibt denn die Integration meines ausländischen Lebenspartners allein an mir hängen? Wo ist die Unterstützung für ihn eine passende Arbeit zu finden? Ich bin in der glücklichen Lage, dass wir uns das leisten können, da ich zu den sog. besser Verdienenden gehöre. Einer meiner Kollegen gehört aber zu den weniger gut Verdienenden. Dieser kann es sich nicht leisten die Integration seines Lebenspartners zu tragen. Es sind nicht genügend Mittel vorhanden. Holland bietet da ganz andere Unterstützungsleistungen als die Schweiz.

      • Anton Keller sagt:

        Herr Keller,

        Sie müssen nur die Ausgabenseite der Städte und Kantone ansehen, um festzustellen. dass finanziell sehr viel für die Integration getan wird. Es sind genügend Mittel vorhanden.

        Bedauerlicherweise wird die Integration anders verstanden, als Sie und ich es verstehen. Unter Integration wird juristische und soziale Unterstützung bei Durchsetzung von Sozialrechten durch Ausländer geboten.

        Sie werden daher keinen Gratissprachkurs oder Kurse in Schweizer Gepflogenheiten finden, aber zig Migrationsspezialisten finden, welche Migraten begleiten, dh. ihnen die SKOS Richtlinien erklären, Dispensgesuche für den Schwimmunterricht schreiben etc.

      • Beatrice sagt:

        Ist es die Aufgabe des Staates einem Ausländer einen Job zu besorgen?

        Beatrice

  23. iseli marcel sagt:

    svp nur weiter so die 7 bundesräte in der ochsen schüür kommen mir vor wie die 3 affen ( i ghöre nüd, i gse nüd, i säge nüd) es ist an der zeit dass sich das volk wehrt! und zwar blitzartig. sonst wird es die schöne schweiz schon bald nicht mehr geben auf der weltkarte.die schweizer die das wollen, sollen die koffern packen und auswander. dort können sie dann auch forderungen stellen nun wir sie leider niemand erfüllen. ich wünsche euch viel glück!!!

  24. Beat B. sagt:

    Dass ein Familiennachzug bei Sprachkenntnissen einer Landessprache ohne Problem möglich sein soll, lässt doch immerhin die Frage offen, ob die vielen Schwarzafrikaner welche der französichen Landessprache mächtig sind und noch weniger aus unserem Kulturkreis stammen, in Zukunft einfach so ohne weiteres ihre Familienangehörigen nachziehen können. Aus diesem Grund darf die Forderung allein, nur den Sprachkenntnissen zu genügen nicht dass Mass aller Dinge sein und muss vielmehr noch mit weiteren Indikatoren ergänzt werden.
    Forschungen des europäischen Forschungnetzwerkes DAISIE haben gezeigt, das invasive Arten in der Tier- und Pflanzenwelt mehr eine Bedrohung als eine Bereicherung darstellen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Erkenntnisse aus der Tier- und Pflanzenwelt, auch auf der humanen Ebene konsequent durchgesetzt werden.

    • Den Amstal sagt:

      Lieber Beat, alle Menschen gehören derselben Art an (Homo sapiens), deine Forschung über invasive Tier- und Pflanzenarten ist bei diesem Problem absolut wertlos.

    • leo_sonnyboy sagt:

      Beat, hier diskutieren wir erst einmal darüber, ob Familiennachzügler nur dann in die Schweiz kommen dürfen, wenn diese schon eine Landessprache beherrschen. Von welchen Ländern wir dann überhaupt noch eine Einwanderung wollen und dies tolerieren ist eine andere Sache. Darüber diskutieren wir sicher auch noch. So gesehen spielt es dann auch keine Rolle mehr, wenn Familiennachzügler X als Land Y perfekt eine Landessprache beherrscht, wenn wir gar keine weitere Einwanderung mehr wünschen aus Land Y.

    • tschami sagt:

      Genau. Ich hab’ schon beim Durchlesen der Broschüre den Verdacht gehabt, dass die Aktion aus rein Deutschschweizer Sicht kreiert wurde…

    • Mark Keller sagt:

      In welcher Ecke sind wir denn hier gelandet? Etwa in der arischen?

  25. Pascal sagt:

    Das ist doch eine Frechheit. In gewissen afrikanischen Ländern darf man als Christ nicht einmal beten, ohne ins Gefängnis gesteckt zu werden, aber sobald die Schweizer nur mal eine Minarett-Initiative lancieren, sind wir auf der ganzenn Welt Rassisten. Das geht doch nicht. Auch das Burkaverbot ist berechtigt. Wenn ich einer Burkaträgerin gegenüberstehe, weiss ich nicht, ob da drunter eine islamische Frau oder ein Krimineller, der die Burka als Schutz benutzt, steckt. Deshalb: Burkaverbot! Und mit dem Familiennachzug haben wir uns die ganze Suppe eingebrockt: Wir hätten etwa 4 mal weniger Ausländer hier im Land, wenn es dieses in meinen Augen alberne Gesetz nicht gäbe.

    Die Linken meinen immer, die armen Ausländer werden von den fiesen Schweizern terrorisiert, aber das Gegenteil ist der Fall. Für 20% Volksanteil haben wir schön viel Ausländer (70%) in unseren Gefängnissen. Die SVP unternimmt was dagegen, aber bei uns darf man ja heute gar nichts mehr sagen. Wählt die SVP!

    • Toll, der Referenzrahmen für die Schweiz sind neu also afrikanische Länder – ich glaube, wenn wir uns in Zukunft auch noch Pakistan und Iran als Vergleichländer heranziehen, können wir noch mehr Freiheiten schaffen à la Minarett-Verbot ;)

      • Bloger sagt:

        @ African Hisorian
        Bezüglich des Minarett-Verbotes kann ich nur eines sagen: Wehret den Anfängen. Dazu ein ganz aktuelle Beispiel. Die Taliban haben eine schwangere Frau mit drei Kopfschüssen hingerichtet. Zuvor wurde sie mit 200 Peitschenhieben malträtiert. Können Sie sich vorstellen, was das heisst? Und dies nur aus dem Grunde, weil sich die verwitwete (heisst unverheiratete) Frau erlaubt hat, wieder eine Beziehung einzugehen. Ich weiss, die linken und netten Gutmenschen wollen das nicht hören und die Taliban sind ja soooo weit weg. Aber gibt es nicht einen Islamischen Zentralrat Schweiz? Also, wehret den Anfängen.

  26. Den Amstal sagt:

    Tja, die Linken meinen Dies – die Rechten meinen Das (Gegenteil): Nur, meist ist beides ist nicht der Fall. Deshalb, für tragfähige und vernünftige Lösungen die Mitte wählen!

  27. Manuela sagt:

    Wir Schweizer sollen das Recht haben Rahmenbedingungen zur Einwanderung zu schaffen. Ohne gleich als Rassisten bezeichnet zu werden. Sprachkenntnisse sind zwingend für jeden, in jedem Land. Ist der Wille nicht da sich diese anzueignen, muss man diese Menschen dann wohl als nicht intergrierwillig bezeichnen. Solche Menschen will kein Land, also wieso die Schweiz…?

  28. Mimikry sagt:

    Achtung Achtung – Psychologen vom Auswärtigen Amt am Werk! Seit der selbstgefällige, als Vorgesetzter jedoch völlig Unfähige Flavio Cotti ins Bundeshaus einzog, sind die Psychologen, deren Aufgabe es ist das Volk im Sinne des jeweiligen Departementvorstehers zu manipulieren, aus keinem Departement mehr wegzudenken. Und das Volk bezahlt diese Manipulatoren noch!
    Auch auf dieser Diskussionsseite ist einer von ihnen anwesend!!

  29. leo_sonnyboy sagt:

    Nun gut, in vielen anderen Ländern würden deren Einwohner auch ein Minarettverbot begrüssen. Was ausländische Regierungen und Medien darüber denken ist eine Sache, was deren Völker wirklich wollen eine ganz andere…

    Die Ausländer haben bei uns enorme Freiheitsrechte die nicht so viele Länder vorzuweisen haben: Niederlassungsfreiheit, Unternehmensfreiheit, Glaubensfreiheit, Kultusfreiheit, Pressefreiheit, Informationsfreiheit Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit, Vereinigungsfreiheit, Vereinsfreiheit, Koalitionsfreiheit, die medizinische Grundversorgung ist hervorragend, überall gute Infrastruktur, relativ wenig Kriminalität, politisch stabil, mehr oder weniger rechtsstaatlich korrekt, relativ sauber und gepflegt, wirtschaftlich top, innovativ, Ausländern und Fremden gegenüber sehr großzügig usw.

    Welche Länder habe auch all diese positiven Attribute und Freiheiten vorzuweisen? Wäre es nicht mal an der Zeit das gewisse Ausländer auch mal etwas zurückgeben bei so vielen Rechten und Freiheiten? Bei so vielen Rechten und Freiheiten, wo gleichzeitig immer mehr Ausländer sich der Integration verweigern oder entziehen. Hier noch strengere Sprachkenntnisse von den Ausländern zu fordern wäre das Mindeste.

    Ansonsten bin ich halt auch der Meinung das Ausländer die sich nicht integrieren und/oder kriminell sind viel härter angefasst werden müssen. Ansonsten soll man besser seine Unsitten und Verfehlungen im Heimatland weiter praktizieren.

  30. A. Hofer sagt:

    Um diese Fragen zu beantworten, müsste man vielleicht mal einen Professor zu Worte kommen lassen.
    Es ist schon schade, nutzt die SVP die Ängste der Bevölkerung schamlos für den Wahlkampf aus. Ich denke, wenn man sich so auf ein Thema verfängt, wird sich das einmal rächen.
    Ich meine: Wir haben doch kein grosses Ausländerproblem? In den Clubs sind es genau so viele Schweizer, die pöbeln, provozieren und dreinschlagen! Die Volksbefragung bringt nichts, und dient nur dazu, die eigene Basis zu mobilisieren. Wenn ich mir die Plakate übrigens so ansehe, die ganze Rhetorik (ist ja nur ein Schlagwort auf dem Plakat), dann erinnert mich dass doch mehr an die 1930er Jahren, als ans 21. Jahrhundert.
    Aber zurück zur Frage: Was für eine Ausländerpolitik? Am liebsten eine, die das Parlament und der Bundesrat ZUSAMMEN bestimmen, dann hat nämlich die SVP nicht zu viel zu sagen, und wir können uns den erfreulichen Dingen im Leben widmen.

    • Beatrice sagt:

      Wir haben kein Ausländerproblem?
      Dann haben Sie die Realität noch nicht begriffen.

      • A. Hofer sagt:

        Das sind harte Worte, schade dass keine Argumente folgten. Ich sehe es ein wenig differenzierter: Integration ist und bleibt ein schwieriger Prozess, der für niemanden einfach ist – natürlich ergeben sich daraus Probleme. Dies jedoch spezifisch auf ein Ausländer-Problem hinunter zu definieren, finde ich generell problematisch: ich glaube wir sollten weniger in Kategorien Ausländer / Einheimischer denken und wieder auf eine menschliche Ebene zurückfinden. Sonst sehe ich in der Zukunft noch grössere Probleme auf uns zukommen.
        Schauen wir es doch mal historisch an, Beatrice: Stellen wir uns mal vor, was die Ausländer alles positives geleistet haben: In der Nachkriegszeit wurde der Wohlstand bis 1970 massgeblich auf den Rücken der “Ausländer” und “Saisoniers” erwirtschaftet, die überdies kaum über soziale Absicherung verfügten. Und wie hat die ach so tadellose Schweiz ihnen gedankt? Bis ende 70er waren “Hunde und Italiener” auf öffentlichen Parkplätzen verboten. Eigentlich ein Skandal – und niemand redet darüber.
        Wenn man wirklich wissen will, woher die zunehmende Entfremdung rührt, müssen wir das “Problem” schon von allen Facetten aus beleuchten. In diesem Sinne ist auch mein erster Satz zu verstehen: Dafür braucht es kompetente Leute, die Lösungsansätze liefern … keine Beatrices, die nur herumstacheln ;)

        Aber es geht ja hier ums Prinzip: Die SVP schlägt politisches Kapital aus der zunehmenden Fremdenfeindlichkeit, und das kotzt mich an. Warum hört man immer auf den, der am lautesten herumschreit?

        • Beatrice sagt:

          Lieber A.Hofer

          Es stimmt dass ich in dieser Antwort keine Argumente bringe.
          Ich sollte vielleicht besser sagen, wir haben kein Ausländerproblem sonder eher ein Problem die richtige Gesetzte zu haben oder auch das Problem dass man die existierenden Gesetze nicht anwendet oder durchsetzt.
          So zu sagen sind nicht die Ausländer das Problem sonder wir.
          Dass wir allgemein ein Problem haben zeigt sich dadurch, dass wir in den Schulen die Lernziele nicht mehr erreichen, einen zu grossen Ausländeranteil in dern Klassen und man erreicht die Lernziele nicht mehr, die Sprache ist schon das erste Hindernis.

    • Pascal sagt:

      Von einer Ausnutzung kann hier nicht die Rede sein. Die SVP gewinnt durch ihre Politik nicht nur Wähler, sie verliert auch welche. Wenn wir so weiter machen, werden in 20 Jahren auch 30% Ausländer abstimmen und dann können wir unser Land vergessen.

      • Anton Keller sagt:

        So einfach ist die Rechnung auch wieder nicht.

        Die SVP Wähler sind immer mehr eingebürgerte (und integrierte) Ausländer. Einzig Muslime sind selten SVP Mitglieder.

        Bedauerlicherweise können sich manche Ausländer nicht als SVP-Wähler outen, da sie sonst von den Landesleuten der älteren Generation geächtet würden. Die Angst der Schwarzenbacher Initiative ist immer noch in den Köpfen der alten Generation.

        An SVP Versammlungen hört man so viele Familiennamen, die ausländischen Ursprung sind.

  31. Mojo sagt:

    Nur mal so nebenbei. Ich habe einige beiträge gelesen und habe begriffen wobei es hier im Grossen und Ganzen geht. Meiner Meinungnach haben sehr viele hier einen zu kleinen Horizont. Ihr überlegt zu kurzfristig. Ich bin selber ein Schweizer mit ausländischen Wurzeln. Ich bin hier geboren aber meine Eltern nicht. Sie können heute nach 40 Jahren in der Schweiz immer noch nicht gut Deutsch, gebrochen halt. Aber ich bin das beste Beispiel. Ich bin hier aufgewachsen, zur Schule, hab meine Ausbildung gemacht und habe eine anständige Arbeit, wo ich ehrlich mein Geld verdiene. Ihr könnt nicht von einem Eingewanderten so viele Dinge auf einmal Verlangen. Zudem ist man am Lernfähigsten, wenn man noch ein Kind ist. Bei den Eingewanderten ist die Tradition und Lebensweise des Ursprunglandes eingewachsen. Und dies kann man nicht einfach so ändern. Schon gar nicht mit unfreundlichen Forderungen und Befehlen. Dazu noch müssen Sie harte Arbeit verrichten und kriegen weniger Lohn, ”da sie keine Ausbildung haben” für die selbe Arbeit wie des Kollegen. Mit den Kindern sollte man Arbeiten. Freundlich und friedlich. Als MENSCH der einem anderem Mensch hilft. Schlussendlich sind wir Alle Bewohner dieses Planeten und wir müssen eine Lösung finden Zusammen friedlich leben zu können. Und wieso sollen wir nicht hier in der Schweiz anfangen. Diese Internetseite ist doch nur Politik und wieder ein versuch zu monopolisieren. Demokratie funktioniert hier auch nicht. Die meisten Wahlberechtigten wählen gar nicht und dann gehen noch die ‘falschen’ wählen, von Ängsten getrieben, die die Politiker in die Welt setzen. Ihr seit doch alle gezählte Schafe. Mit freundlichen Grüssen der Böse Ausländer ;)

    • leo_sonnyboy sagt:

      Haben Sie das Gefühl von Schweizern werde nicht auch einiges abverlangt im Ausland? Wie sieht das für uns im Herkunftsland Ihrer Eltern aus? Haben wir dort auch die gleichen Freiheiten und Rechte wie Ausländer und Minderheiten bei uns? Führen wir dort auch die Kriminalstatistiken an? Benötigen wir dort auch mehr Sozialhilfe als Andere? Im Ausland haben sich die Schweizer auch anzupassen. Da interessiert es die Einheimischen auch nicht gross wenn wir andere Sitten und Denkweisen haben.

      • Michael Schoch sagt:

        “Wie du mir, so ich dir…” Dieses Spielchen kenne ich aus dem Kindergarten. Diese Argumentation zieht nicht, sonnyboy! “Wenn wir bei euch auf Intoleranz stossen, so sind wir halt auch intolerant.” Wo führt das denn hin? Jawohl, zum Krieg zwischen Rassen und Kulturen.
        Und nebenbei: In welchem Land wurden Sie denn schon dazu gezwungen sich anzupassen? Was wurde Ihnen denn “abverlangt” im Ausland?

        Ihrem Beitrag und den darin versteckten Beleidigungen gegenüber Mojo und seinen Eltern entnehme ich, dass sie den Inhalt nicht verstanden haben (obwohl Sie offenbar Schweizer sind und darum also der Deutschen Sprache mächtig):
        Wäre das nicht eines der vielen Beispiele dafür, dass sich die meisten Migranten in der Schweiz nach bestem Wissen und Gewissen integrieren und ehrlich ihr Geld verdienen?

        Das hier vieldiskutierte Problem liegt darin, dass die SVP und andere Hetzer andauernd dahin zeigen, wo es offenbar nicht rund läuft. Obwohl Sie und ich, und ebenso Herr Blocher im Alltag mit Bestimmtheit wesentlich mehr Kontakt haben mit den unauffälligen, fleissigen und eben bestens integrierten Migranten, eben ohne es zu realisieren. Ja genau, unter anderem, weil sie sogar perfekt Schweizerdeutsch gelernt haben.

        • leo_sonnyboy sagt:

          Also zuerst war es hier Mojo der beleidigte. Daraufhin habe ich ihm berechtigte Gegenfragen gestellt. Die Antwort dazu ist er mir bis jetzt schuldig geblieben.

          So gut ist die Integration von Ausländern wohl auch nicht, wenn 70% der Gefängnisinsassen Ausländer sind und diese auch die Kriminalstatistik anführen. Wenn wir von bestimmten Ausländern keine Gegenrechte einfordern, dann werden wir erst Recht in deren Ländern als Minderheit das Nachsehen haben. Es geht hier nicht nach wie du mir, so ich dir, sondern um berechtigte Forderungen die man stellen darf. Auch eine Frage des Anstandes das man sich vorbehaltlos integriert als Ausländer. Ich sehe nicht ein, warum man z.B. Türme des politischen Islams nicht verbieten darf, wenn wir in vielen islamischen Ländern nicht einmal eine Kirche (ohne Turm) haben dürfen? Wie du mir, so ich dir wäre dann das gleiche, wie gewisse Herrschaften mit uns in den Heimatländern umspringen. Das ist aber nicht der Fall, weil wir in den seltensten Fällen die Rechte dieser Leute bei uns verletzten. Umgekehrt aber werden uns oftmals elementarste Grundrechte verweigert als Schweizer/Ausländer/Christen in zahlreichen Ländern. Darum kann es nicht verboten sein gewissen Leuten hier Dinge aufzuerlegen die legitim sind, vor allem aber legitim sind in der Gesetzgebung. So wie die SVP auf die Sprachfertigkeit beim Familiennachzug pocht, so kann das dann nie und nimmer zwingendes Recht verletzten. Auch kein Völkerrecht.

          Sie sollten auch wissen, dass es kein Menschrecht ist in die Schweiz emigrieren zu dürfen! Sie argumentieren gleich wie die SP. Genau wegen so einer Argumentation und Verniedlichung des Ausländerproblems verliert die SP dann so viel Wähleranteile!

          • Mojo sagt:

            Wenn Sie meinen Beitrag GRÜNDLICH lesen und verstehen würden, hätten Sie keine Fragen an mich. Und ich bin nicht beleidigt :D

          • Mojo sagt:

            ”Und ich bin nicht beleitigt”Korrektur: Ich habe niemanden beleidigt. Keine Namen genannt, nur meine Meinung geäussert. Tut mir leid, falls Sie sich angesprochen gefühlt haben.

    • Mojo sagt:

      ”Mit freundlichen Grüssen der böse Ausländer” Ach ja! Bürokratisch gesehen bin ich ja nicht als Mensch, sondern als Schweizer zur Welt gekommen. In dem Fall, mit freundlichen Grüssen der böse Schweizer ;)

      • Anton Keller sagt:

        Mojo, die SVP zeigt doch gar nicht auf Sie. Sondern auf den kleinen Teil nicht integrationswilligen Ausländer. Sie haben doch Integrationswille gezeigt. Sie können sich sogar schriftlich deutsch ausdrücken und verdienen das Leben selbst. Gratuliere!

        Nur Mojo, was würden Sie sagen, wenn man Ihnen – als Ausländer – das sauer und ehrlich verdiente Geld einfach so abnehmen würde, Ihre Kinder niederschlagen und vergewaltigen würde? Nichts, weil Ausländer die Täter waren?

        Die SVP ist nicht gegen Ausländer, sie ist gegen integrationsresitente Schmarozzer und Verbrecher, ob Schweizer oder Ausländer. Pech, dass die meisten von ihnen Ausländer sind.

  32. tschami sagt:

    Wenn wir nicht so selbstgefällig und bequem geworden wären, wären diese Probleme überhaupt nicht aufgetaucht. Es hilft höchstens eine umgehende Notbremse – nicht erst nach dem 31.10.2010. Wer braucht 3 Monate, um die paar Fragen zu beantworten? Nicht einmal ein Tourist ohne Landessprachen-Kenntnisse… Arme Schweizer Parteienlandschaft…

  33. secondo sagt:

    Es hat nicht mit Rassismus zu tun wenn man seinen Kinder die besten Startchancen geben will. All die hier keine Probleme sehen dass die Schulklassen überfüllt sind mit Ausländer ist diese Frage gerichtet:
    Wie soll ein/e Lehrer/in in der Primarschule den gesamten Schulstoff den Kindern beibringen wenn über die hälfte der Klasse kein oder nur schlecht Deutsch spricht? Da ist es doch nur natürlich das alles zu ins Stocken gerät und unsere Kinder nicht mehr die gleichen Chancen habe die wir hatten. Wie soll ein Schweizer Kind oder das Kind von Secondos wie ich einer bin, die Oberstufenprüfung schaffen wenn er in der Primarklasse nur die hälfte des notwendigen Schulstoffes lernen konnte? Ist das Gerecht? Ist es gerecht dass unsere Kinder Rücksicht nehmen müssen und dafür Ihre Zukunft verbauen? Nee da spiele ich nicht mit. Wir konnten uns auch anpassen. Damals vor 40 Jahren war dies normal das die Einwanderer die Landessprache lernten.

    • Anton Keller sagt:

      Machen Sie einfach so wie die SP Elite: Schicken Sie ihre Kinder in eine Privatschule und finanzieren Sie noch zusätzlich das Lernstudio.

      Ziehen Sie in eine Wohngegend mit weniger Integrationsunwilligen. In der Klasse meiner Tochter in Zürich sprachen alle Kinder bei Schulbeginn ein vorzügliches deutsch, obwohl die Hälfte davon ausländischer Abstammung ist.

  34. Bloger sagt:

    Bezüglich des Minarett-Verbotes kann ich nur eines sagen: Wehret den Anfängen. Dazu ein ganz aktuelle Beispiel. Die Taliban haben eine schwangere Frau mit drei Kopfschüssen hingerichtet. Zuvor wurde sie mit 200 Peitschenhieben malträtiert. Können Sie sich vorstellen, was das heisst? Und dies nur aus dem Grunde, weil sich die verwitwete (heisst unverheiratete) Frau erlaubt hat, wieder eine Beziehung einzugehen. Ich weiss, die linken und netten Gutmenschen wollen das nicht hören und die Taliban sind ja soooo weit weg. Aber gibt es nicht einen Islamischen Zentralrat Schweiz? Also, wehret den Anfängen.

    • Den Amstal sagt:

      hätte der wehrhafte Bloger der schwangeren Afghanin wohl Asyl in der Schweiz gewährt?

      • Bloger sagt:

        Wäre nicht nötig, wenn die Menschenrechte überall gewährt werden. Und persönlich werden mit “der wehrhafte Bloger” scheint unangebracht.
        Abgesehen davon ging es mir dabei nicht um die Asylantenfrage, sondern darum, das wahre Gesicht des so friedliebenden Islam darzustellen.

    • Mark Keller sagt:

      Wieviele Muslime kennen Sie? Die grosse Mehrheit der Mulime hat mit den Taliban nichts gemeinsam. Die Taliban missbrauchen den Islam für ihre terroristischen Zwecke.

      • Beatrice sagt:

        So weit wie der Taliban muss man nicht gehen, schauen Sie mal in England wie die Gesetzte für die Muslimen angepasst werden.

        Beatrice

  35. Bloger sagt:

    an Herrn Hofer
    Schön, dass Sie das “Schwarze-Schaf-Plakat” mit den 1930er Jahren in Verbindung bringen. Immer schön die Rassismus- oder in diesem Fall die Nazi-Keule schwingen und seinen Gegnern damit mitten ins Gesicht schlagen (und dabei die Augen vor der Realität verschliessen). Seine Gegner auf übelste Art und Weise zu beleidigen um deren Ruf zu ruinieren ist übrigens auch eine Art von Faschismus…

  36. Michael Schoch sagt:

    Aus eigener Erfahrung in Lateinamerika kann ich sagen, dass eine Sprache auch ohne Kurs lernbar ist, bei der täglichen Arbeit und beim Zusammenleben mit Einheimischen. Viel weniger wirksam sind die in diesem Blog vielfach als günstig und einfach beschriebenen Sprachkurse und Computerprogramme. Und wir müssen auch erkennen, dass es bedeutend schwieriger ist es in der Schweiz eine der offiziellen Sprachen zu lernen, weil wir verschiedene Dialekte sprechen, dabei aber Deutsch schreiben.

    Das Hauptproblem bei der Integration liegt aber bei den Schweizern, und nicht bei fehlenden Sprachkursen (und es kann damit auch nicht kompensiert werden).

    Die Ausländer werden in diesem Blog andauern als Profiteure bezeichnet. Dabei sind wir die eigentlichen Rosinenpicker. Sie sollen ruhig die Drecksarbeit machen, sie sollen fleissig sein und sie sollen sich gefälligst integrieren (aber gefälligst den Mund halten). Wir geben ihnen ja “grosszügigerweise” das Nötigste, und so wenige Rechte wie möglich (Wenn sie dann damit geschickter haushalten als wir, kommt schon der Aufschrei, es ginge ihnen zu gut…). Normalerweise behandelt man aber einen Gast etwas anders, aber dazu mehr weiter unten.

    Einige Äusserungen in diesem Blog sprechen das Problem der Entwicklung von Schattengesellschaften an. Gleichzeitig kommt der Wunsch zum Ausdruck, die Ausländer sollen sich doch gefälligst unsichtbar machen (also eben im Schatten bleiben). Also was wollt ihr denn nun?

    Das Problem sind wir! Wir drängen die Menschen ja geradezu in ihre Situation, oder helfen ihnen zumindest nicht da raus. Es ist nicht einfach, sich in die Schweiz zu integrieren! Wer kennt nicht die Situation, dass er mit Schweizer Pass und Schweizer Muttersparche und Schweizer Arbeitgeber seine liebe Mühe hatte, sich in Hinterpfupficken City (= Schweizer 0815-Dorf) zu integrieren. In einigen Kantonen erzählt man sich, es brauche mindestens 2 Generationen. Trotz perfekter Sprachkenntnisse, um beim Thema zu bleiben.

    Also liegt es an uns, die Arbeitskollegen und unsere Nachbarn bei der Integration zu unterstützen. Da könnte sich so mancher eifrige Blogger hier eine Scheibe von den Latinos abschneiden. Wer ein paar Brocken Spanisch spricht, wird überall mit offenen Armen willkommen geheissen. “Mein Haus ist dein Haus” ist hier nicht nur ein Sprichwort, auch wenn es vielen bedeutend schlechter geht als dem ärmsten Schweizer.

    Und übrigens, bei so viel latentem Rassismus würde mir die Lust auch vergehen, mich zu integrieren. Ihnen nicht auch?

    Es vergeht mir sogar fast die Lust, mich als Schweizer in der 20. Generation, 2 Landessprachen sprechend und mit Hochschulabschluss nach meiner Tätigkeit im Ausland wieder in diesem ach so gelobten Land zu integrieren. Und doch werde ich es versuchen. Ich habe es noch nicht aufgegeben.

    Saludos de México!

    • Bloger sagt:

      “Das Hauptproblem bei der Integration liegt aber bei den Schweizern”
      Herr Schoch, arroganter geht es kaum noch. Das Wort Integration ist eigentlich selbserklärend: Sich einfügen, sich anpassen. Wo liegt den hier bitte das Problem bei den Schweizern? Das Ausländer nicht nur “Drecksarbeit”, wie Sie sagen, erledigen, zeigt das Beispiel der Deutschen. Bestens ausgebildete Fachkräfte. Herzlich wilkommen. Die Deutschen, welche sich naturgemäss schon mit uns unterhalten können, belegen sehr häufig Dialektkurse, um sich noch besser zu integrieren. Da braucht es den Schweizer nicht. Der eigene Wille ist da gefragt. Wer diesen Willen nicht an den Tag legt, die Sprache nicht oder nur mangelhaft beherscht, muss sich nicht wundern, wenn er nicht Arzt oder Ingenieur wird. Im Übriegen würde ich Strassenbauer oder Bauarbeiter nicht als “Drecksarbeit” bezeichen. Sie beleidigen damit ganze Berufbranchen. Wenn junge Ausländer, welche ihre gesamte Schulzeit in der Schweiz verbracht haben, der deutschen Sprache noch immer nicht fähig sind, weiss ich in Gottes Namen auch nicht mehr weiter. Im Übrigen ist es ja so, dass, wenn sich jemand hier so unsäglich unwohl fühlt und ausgenutzt wird, er jederzeit über das Recht verfügt, dieses verhasste Land zu verlassen. Und wenn Südamerika diesbezüglich über alle Zweifel erhaben ist, wünsche ich Ihnen für die nächsten Jahrzehnte einen angenehmen Aufenthalt. Platz genug dürfte wohl vorhanden sein, die Mexikaner verlassen das Land ja grundlos in Richtung USA.

      • Michael Schoch sagt:

        Es war in keiner Weise meine Absicht, mit dem Begriff “Drecksarbeit” eine Berufsgattung zu beleidigen. Tatsache ist, dass bosnische Zahnärzte und moldawische Agronomen in der Schweiz zum Beispiel Gemüse ernten. Das was diese Arbeit zur “Drecksarbeit” macht sind nicht die schmutzigen Finger, sondern die Arbeitsbedingungen (Lohn, Arbeitszeiten, etc.) und die Tatsache, dass wir Schweizer davon profitieren, dass diese Menschen auf Grund der schwierigen Situation in der Heimat dazu gezwungen sind, diese Bedingungen und die Demütigung zu akzeptieren.

        Ein paar Fragen im Bezug auf Ihren obigen Beitrag Herr oder Frau Bloger:

        Wie viele Deutsche lernen im Dialektkurs erfolgreich und perfekt Schweizerdeutsch “um sich noch besser zu integrieren”?
        Warum lernen diese Deutschen die Landessprache nicht im alltäglichen Zusammensein mit Einheimischen? Warum fühlen sie sich diskriminiert, wenn sie nicht perfekt Schwiizerdütsch sprechen?
        (Welche ein Glück sie haben, dass sie sich schon “naturgemäss” mit uns unterhalten können und in ihrer Heimat eine vorzügliche Ausbildung erhielten.)

        Woher wissen Sie, dass es den Menschen mit Migrationshintergrund an Wille fehlt, die Sprache zu lernen?
        Seit wann ist es eine reine Willensfrage, ob jemand in kurzer Zeit eine Sprache perfekt lernen kann?
        Was ist eigentlich mit den jungen Schweizern, die ihre ganze Schulzeit in der Schweiz verbracht haben, und der Deutschen Sprache immer noch nicht mächtig sind? (Hier hat dann vermutlich das Schulsystem versagt, oder noch besser, der hohe Ausländeranteil in den Klassen trägt die Schuld.)

        Die Tatsache, dass viele Menschen, die sich in der Schweiz unsäglich unwohl und ausgenutzt fühlen, nicht nach Hause gehen (obwohl sie, wie Sie betonen jederzeit das Recht dazu hätten), diese Tatsache sollte Sie Herr oder Frau Bloger eigentlich zum Nachdenken anregen. Fehlt diesen Menschen wohl der Wille dazu? Wohl kaum.

        Ich empfinde es als äusserst arrogant von Ihrer Seite, dass sie den Mexikanern (und indirekt damit auch anderen Migranten) unterstellen, sie verlassen ihre Heimat grundlos. Das tönt für mich nach jemandem, der das Glück hatte, durch Zufall im “Paradies” geboren worden zu sein und dies nun als Selbstverständlichkeit betrachtet, und schlimmer noch, wie seinen eigenen Verdienst verteidigt.

        Ich sehe es vielmehr als Verantwortung, in der Schweiz geboren worden zu sein und ein solch exzellentes Sprungbrett ins Leben erhalten zu haben. Aus Dankbarkeit versuche ich dieser bei meiner beruflichen Tätigkeit und im Alltag gerecht zu werden.

        Freuen Sie sich nicht zu früh, auch wenn es mir hier in Mexiko sehr gut gefällt und ich eine vorzügliche Unterstützung meiner Arbeitskollegen bei meiner Integration genossen habe, werde ich wieder in die Schweiz zurückkehren. Wegen meiner Familie, meinen Freunden, den Bergen und vielen vertrauten Ecken. Und so würden es wohl die meisten Menschen machen, wenn sie wie ich die Freiheit hätten, zwischen zwei guten Optionen auszuwählen.

    • Anton Keller sagt:

      Herr Schoch,

      erklären Sie mir einmal, weshalb denn die Mexikaner unbedingt in die USA emigrieren wollen, wenn sie doch in der Not beim Nachbarn mit offenen Armen empfangen werden und ihnen geholfen würde.

      Seien sie doch so ehrlich und vergleichen die Werbebroschüre von Tourismus Schweiz mit den offenen Armen der Mexikaner.

      http://www.handelsblatt.com/politik/international/armut-gewalt-chaos-die-unheimlichen-mega-staedte;2632732

      Yo no soy ni loco ni tonto.

  37. Mark Keller sagt:

    Die Denkweise von Leuten wie Bloger ist das Problem. Sie verkennen, dass der Prozess der Integration von Menschen mit einem Migrationshintergrund aus Annäherung, gegenseitiger Auseinandersetzung, Kommunikation, Finden von Gemeinsamkeiten, Feststellen von Unterschieden und der Übernahme gemeinschaftlicher Verantwortung zwischen Zugewanderten und der anwesenden Mehrheitsbevölkerung besteht.

    • Anton Keller sagt:

      Herr Keller,
      Herr Bloger ist nur schon einen Schritt weiter. Er hat wahrscheinlich wie ich festgestellt, dass der beschriebene Prozess nur bei 90% der Menschen funktioniert. Nur was machen wir mit den anderen 10%?

  38. Knit sagt:

    Was soll der Quatsch – Familiennachzug. Die Schweiz ist nach Bangla-Desh weltweit das pro Quadratkilometer am dichtesten bevölkerte Gebiet; und das ausschliesslich im kleinen Mittelland – ohne Berggebiete. Wollen wir auf Platz 1 ? Unser Land platzt aus allen Nähten. Zersiedelung, Verkehrskollapse, Arbeitslosigkeit durch Personenfreizügigkeit, Kriminalität, wohin soll das noch führen. Wo bleiben da unsere grünen und roten Gutmenschen mit ihren paradiesischen Multi-Kulti-Vorstellungen? Unter diesen Fakten bin ich eher für Segration; nicht für Integration, schon gar nicht für Familiennachzug, der unsere Sozialwerke, in die wir einzahlen, total ausplündert.

  39. Lili H sagt:

    wenn ich ein gerät kaufe, und dann erstmal in der gebrauchsanweisung die deutschen seiten suchen muss, dann ärgere ich mich wahnsinnig. wenn im kindergarten nicht mal mehr dialekt gesprochen wird und unsere ganzen schönen kinderlieder von früher nicht mehr gesungen werden weil sie ja in dialekt sind, dann macht mich das wahnsinnig traurig. es gab mal eine zeit, in der ich mich geärgert habe dass in den nachrichten bei kriminellen handlungen die nationalität hingeschrieben wurde .. heute weiss ich wieso und ärgere mich nicht mehr. ich bin ganz und gar nicht ausländerfeindlich, nein im gegenteil.. jedoch müssen die ausländer die herkommen unbedingt unsere sprache lernen, denn nur so ist beste intergration gewährleistet. das beginnt schon im kindergarten. kinder können grausam sein, und wenn sie sich nicht mal verständigen können, dann sind anfeindungen und rassistische gedanken vorprogrammiert. elternabende in der schule : ich kann nur sagen, in der ganzen schulzeit meiner tochter, habe ich vielleicht insgesamt 20 ausländische eltern angetroffen .. haben sie die einladungen nicht verstanden? kein interesse? verstehen die sprache ja eh nicht, wieso soll ich dann an einem elternabend teilnehmen wenn ich eh nur bahnhof verstehe? macht sinn oder?? oder wir könnten natürlich die elternabende in verschiedenen sprachen abhalten .. ist ja ein klacks für den lehrer mal so ein paar sprachen zu lernen oder?
    darum ein klares ja .. wer in die schweiz kommt und unsere sprache nicht beherrscht, sollte erst einen obligatorischen sprachkurs absolvieren und durch tests beweisen dass man auch gelernt und verstanden hat.

    • Lili H sagt:

      um das ganze noch etwas mehr zu verdeutlichen:
      gespräch zwischen mir und meiner tochter als sie 11 jahre alt war (heute ist sie 17) …
      sie: man wieso können wir uns keine ferien leisten, alle sind in die ferien nur ich nicht.
      ich: nun du weisst ja dass die meisten eben kein hotel usw bezahlen müssen, denn die gehen nicht in die “ferien” sondern nach hause zurück, und dort warten dann häufig haus und familie.deswegen können sie sich das leisten, wenn wir aber in die ferien gehen, müssten wir für alles aufkommen, da wir ja schweizer sind und wirklich in die ferien fahren. aber es gibt sicher auch noch andere schweizer die sich ferien nicht leisten können, kannst doch mit denen dich treffen damit dir nicht langweilig ist. ihre antwort kam postwendend
      sie: welche schweizer?

      tja da war ich sprachlos

      • Florian Meier sagt:

        Und was wollten Sie uns jetzt damit verdeutlichen? Wie ausländerfreundlich Sie sind? Der zweite Kommentar hat ja überhaupt nichts mit Ihrem ersten gemeinsam.

        • Lili H sagt:

          wenn ich schreibe ich bin nicht ausländerfeindlich dann ist das auch so, aber es hat eben auch alles seine grenzen. wenn ich ins ausland ziehen würde, dann müsste ich auch die sprache lernen, schon bloss um die bedienungsanleitungen lesen zu können ;-) … übrigens bin ich auch mit einem ausländer liiert und habe viele ausländische freunde, und ich bringe ihnen sogar dialekt bei :-)

          • Mojo sagt:

            Tut mir Leid wenn ich Sie so anspreche. Ich will nicht beleidigend sein, aber wieso fahren Sie nicht in das Land woher Ihr Mann herkommt in die Ferien?

  40. Lili H sagt:

    das würde ich gerne, aber dann müsste ich meine haustiere mitnehmen denn ich schaffe es nicht mal eine woche von denen getrennt zu sein ;-)

    • Florian Meier sagt:

      Na, da kommen wir der Wahrheit doch näher. Es liegt nicht am Geld, sondern an Ihren Viechern, dass Sie nicht in die Ferien fahren. Sind Ihnen Ihre Haustiere wichtiger als der bescheidene Wunsch Ihrer Kinder einmal in die Ferien zu fahren?

      • LiliH sagt:

        Herr Meier

        meine tochter ist heute 17 und kann alleine in die ferien und weilt gerade in spanien :-) damals war sie 11 und da war es eine geldfrage, es ging aber darum wieso ich jetzt nicht in die ferien fahre..und jetzt geh ich nicht weil ich haustiere habe.

  41. Kühne Emil sagt:

    Familiennachzug soll nur gewährt werden, wenn diese Familie Eigenverantwortung wahr nimmt und nicht auf Kosten der Eidgenossen lebt. Somit schliesst sich ein Familiennachzug von Bildungsfernen automatisch aus, da das Einkommen nie ausreichen würde die Familie zu erhalten (inkl. Krankenkassenprämien!).
    Wir haben ja in der Rezession die Erfahrung gemacht, dass kein Ausländer in seine Heimat zurück geht, wenn er die Arbeit verliert – HARTZ IV lässt grüssen, von den Heimatländern unserer süd-östlichen Immigranten muss man schon gar nicht reden, soziale Netze gibt es dort kaum bis gar nicht.

    Wir sind bereits extrem überbevölkert, wir fühlen uns fremd im eigenen Land. Man muss inzwischen 1000 m über Meer steigen um noch das Gefühl zu haben zu Hause zu sein … und wollen wir wirklich jeden Meter Grünfläche mit so hässlichen 4-eckigen Kästen zuzumauern? Wie soll die nächste Generation sich ernähren? Wohl am besten mit Dow Chemical!

    • Walter Guler sagt:

      Ja , Emil Kühne, daran liegt es: Wir sind bereits extrem übervölkert, wir fühlen uns fremd im eigenen Land. Man muss inzwischen 1000 m über Meer steigen um noch das Gefühl zu haben zu Hause zu sein … und wollen wir wirklich jeden Meter Grünfläche mit so hässlichen 4-eckigen Kästen zuzumauern? Wie soll die nächste Generation sich ernähren? Wohl am besten mit Dow Chemical! Alle Probleme die wir haben, kommt daher. Es leben zu viele Menschen auf zu kleinem Raum zusammen. Das generiert Aggressionen, Streit, Hader, Betrügereien, Raub und Diebstahl bis zur den täglichen kriminellen Handlungen und all die bekannten Begleiterscheinungen. Die täglichen Staumeldungen, verteil auf unser ganzes Land sind ein untrügliches Zeichen. Man sollte das Saisonnier-Statut wieder einführen. Durch das «verdichtete» Bauen werden Menschen wie Sardinen in seelenlose Betonklötze gezwängt. Und da wundert man sich über unsere erwähnten Probleme, die uns doch schon längst über den Kopf gewachsen sind. Das Tierschutzgesetz schreibt eine artgerechte Haltung der Tiere, mit genügend Auslauf vor. Wann gibt es ein ähnliches Menschenschutz-Gesetz??

  42. Sidler Wolfgang sagt:

    Ohne genügend Kenntnisse der Sprache des betreffenden Landesteils gelingt keine Integration. Wer als Familienmitglied nachgezogen wird, ist zu Sprachkursen zu verpflichten.

  43. Moni sagt:

    Grundsätzlich finde ich auch, dass der Nachzug Grundkenntnisse haben sollte. Das Problem ist nur, wie stellt man das am Besten an? Es sind nicht immer die Möglichkeiten gegeben, Kurse im Heimatland zu besuchen. Je nach dem welche Muttersprache man hat, ist das Erlernen einer völlig anderen Sprache sehr schwierig. Als Beispiel nur schon die französische Sprache für einen Deutschschweizer.

    Ich begrüsse es, wenn sich die Einwanderer selber darum bemühen, die Sprache zu lernen. Andererseits habe ich auch oft gesehen, wie abschätzig eine Person behandelt wird, die nicht richtig Deutsch kann. Hier entsteht ein Konflikt.

    Ein Einwanderer lernt die Sprache dadurch, dass er sie anwendet, jeden Tag. Stösst er auf taube Ohren, so ist ein Rückzug in das gewohnte sichere Umfeld vorprogrammiert.

    Für beide Seiten ist es nicht einfach. Als Einwanderer fühlt man sich abgewiesen und wir Schweizer haben Angst vor dem was uns fremd ist, weil wir einfach schon zu oft auf die Schnauze bekommen haben.

  44. U. Zaugg sagt:

    Eine Landes Sprache fliessed zu sprechen muss eine Bedingung sein fur die Einburgerung, Familien Nachzug und fur Auslander Kinder in den Schweizer Schulen. Wer in der Schweiz leben will, muss sich unserer Lebensweise anpassen und die Schweizer Gesetze akzeptieren.

  45. Christian Brehm sagt:

    Dieser Vorschlag ist bestimmt gut gemeint. Meines Erachtens bestehen mit dessen Umsetzung gewisse Schwierigkeiten:
    a) Je nach Fall Konfliktpotential mit internationalem Menschenrecht (beispielsweise “the rights of the child”, Art. 7ff)
    b) nicht jeder Nachzuziehende verfügt über ausreichend Zugang oder finanzielle Möglichkeit zu ausreichenden Sprachkursen geschweige denn, über einen Internet-Zugang für einen allfälligen Test.
    c) bei Kriegsflüchtlingen problematische Massnahme (human rights law, Bundesverfassung), deshalb würde ich die in diesen Fällen nicht anwenden
    d) unbesehens vorerwähnt; schwer umzusetzen, denn: wie werden die Sprachkenntnisse getestet, wenn die nachzuziehende Person zum Zeitpunkt des Antrags noch im Ausland verweilt, wer stellt sicher, dass effektiv der Prüfling den Sprachtest ausfüllt und nicht etwa ein anderer?
    –> denkbar wäre allerdings: bei Familiennachzug eine vereinfachte, aber befristete Aufenthaltsbewilligung zu erteilen zur Absolvierung eines Sprachkurses in der Schweiz mit Schlusstest.
    Nur: wenn der Nachzuziehende in der Zeit nicht arbeitet (was er ja nicht kann) und nur unter gleichsprachigen verweilt, müsste diese Aufenthaltsfrist zur Aneignung der Grundkenntnisse wohl mind. 12 Monate sein, was wiederum deutlich mehr als z.B. ein Touri-Visum wäre (3-6 Monate).

    • Immer Recht sagt:

      Hr. Brehm
      Ihr Blogg-Eintrag gefällt mir.
      Betreffend Punkt “d) Testprüffung & -glaubwürdigkeit” fände ich es eine gute Idee sich ein Beispiel an Deutschland zu nehmen.
      Im Kosovo wird eine Sprachkurs und eine Prüfung von nachziehenden verlangt. welcher von jenen bezahlt wird, welche sich schon im Aussland befinden.
      Ich habe mich schon öfters mit solchen Absolventen unterhalten, das daraus resultierende ergebniss war hervoragend!

      Die Idee mit dem 12 Monat Visum zur absolvierung einer Prüfung in der Schweiz finde ich hingegen nicht ganz Optimal.
      1. Was wäre wenn man sich in diesem Jahr sich schon gut Integriert hat und dann die Prüfung nicht besteht.
      2. Seine Ehefrau/mann dann auszuweisen ist nicht gerade angenehm.
      3. Als zwischenprüfung, sehe ich diese Option shon eher, so ermöglicht man die Einsicht in die Lernkenntnisse. Welche dann weitere Massnahmen evtl. nachsich ziehen.

      • Christian Brehm sagt:

        Herr Immer Recht

        Ihre Idee finde ich sehr gut. Diese ist mir so gar nicht in den Sinn gekommen.
        Dies würde dann wohl auch:
        a) das Aggressionspotential schweizer.Steuerzahler reduzieren
        b) gewährleisten, dass kein Nachzug bei Personen, welche bereits finanzielle Probleme aufweisen, entstünde
        c) die Gefahr allfälliger Verletzungen human rights law ggüb. meiner Variante einschränken.
        Ein Restrisiko, dass eine andere Person den Kurs/Test absolviert,
        als nachzuziehen ist, bleibt allerdings auch bei dieser, an sich guten Variante…
        Zudem denke ich, dass Ausnahmen zu definieren wären, bei denen ein erhöhtes Risiko von Verletzungen
        der Menschenrechte bestünde (Eltern/Kind, Ehefrau/Ehemann).

        • Immer Recht sagt:

          Herr Brehm,
          ich verstehe die Sorgen.
          Doch die Möglichkeit zum Betrug wird aussgeschlossen.
          Da die Absolventen von einem Kontrollorgan der Schweizerbotschaft Unterliegen würden.
          Sprich: Die Teilnehmer haben die Pflicht sich bei den Tests zu identifizieren (Pass, Ausweis).

          Nebst dem werden nie die gleichen Tests der nächsten Teilnehmergruppe vorgelegt.
          Wer den Test nicht besteht, hat die Möglichkeit den Test nach einer bestimmten Zeit zu wiederholen.

      • Lili sagt:

        Ich würde einen Orthographie-Kurs empfehlen…. Zum Beispiel einen, welchen unsere ausländischen Zuzüger absolvieren müssen.

  46. Thomas Giger sagt:

    Ja! Das beherschen der Deutschen Sprache wäre pflicht! Wer nicht deutsch spricht hat in diesem Land nichts verloren. Ich kann ja auch nicht nach USA auswandern und kein Wort Englisch sprechen. Gleiches Recht für alle! Wer hier leben und arbeiten will, muss Deutsch sprechen!

    • Anonym sagt:

      Deutsch?

      Das Deutsch aus Deutschland? Deutsch kommt aus Deutschland und es ist ein anderes Land. Die Deutschen sind auch Menschen aus einem anderen Land. Ihre Sprache ähnelt der unsrigen und umgekehrt genau das gleiche.

      Englisch ähnelt der Deutschen Sprache ein wenig. Portugiesisch ähnelt der Spanischen Sprache, usw.

      Wenn deiner Meinung nach, alle unsere Sprache beherrschen müssen, die hier her kommen, sollte es dann nicht Schweizer-Deutsch sein? Mundart? Wir schreiben hier das Deutsch aus Deutschland.

      Seid wann ist das so? Warum schreiben wir nicht in unserer Sprache? Warum schreiben wir nicht Mundart?

      (Unser Schweizer-Deutsch; Mundart)
      Esch es so vell schwärer oder was? Esch es kei Sproch? Es esch eusi Sproch ond so rede mehr Schwizer. Wieso schriebe mehr Dütsch wenn eusi Muettersproch doch gar ned Dütsch esch? Dütsch chont vo Dütschland ond fertig!

      (In Deutsch)
      Ist es so viel schwerer oder was? Ist es keine Sprache? Es ist unsere Sprache und so reden wir Schweizer. Wieso schreiben wir Deutsch wenn unsere Muttersprache doch gar nicht Deutsch ist? Deutsch kommt von Deutschland und fertig!

    • Mark Keller sagt:

      Thomas Giger, wer nicht Deutsch spricht hat in diesem Land nichts verloren? Da werden sich aber unsere französisch, italienisch und romanisch sprechenden Mitbürgerinnen bei Ihnen bedanken.

  47. Anonym sagt:

    Ja klar.

    Es ist schon so, dass diese Menschen das tun sollten. Aber ältere Menschen, können nicht einfach so schnell wieder eine andere Sprache erlernen. Ihr Gehirn kann diese Informationen nicht mehr so verwerten wie in ihren jungen Jahren. Es ist einfach zu schwer für sie, eine fremde Sprache neu zu erlernen. Aber deswegen sollte man ihnen den Einzug in unser Land nicht verwehren.

    Ich finde es einfach nicht gerecht was ihr hier tut. Diese Menschen kommen her, arbeiten Tag für Tag für unsere Firmen. Müssen auch noch höhere STEUERN, zahlen als wir. Arbeiten hart für ihr Geld, damit sie ihre Familien ernähren können. Sie suchen sich einen neuen Platz zum leben.
    Und ihr verlangt von ihnen, dass sie unsere Sprache tadellos beherrschen müssen, da es sonst Integrationsprobleme gibt? Das ist einfach das letzte.

    Wenn wir in ein anderes Land ziehen, müssen wir dann sofort die dortige Sprache erlernen? Nein. Es ist allein unsere Entscheidung.

    Es leben von jedem Land, andere in den anderen Ländern. In fast jedem Land, gibt es Menschen die von den anderen Ländern kommen. Heutzutage sind es so viele, dass wir diese gar nicht mehr richtig zählen können.

    Wir können nicht jeden Menschen dazu zwingen, unsere Sprache zu erlernen. Ihre Muttersprache bleibt ihnen, ob wir es wollen oder nicht. Es sollte EINE einzige Weltsprache geben, die alle beherrschen sollten. Aber dafür ist es zu spät, oder zu früh, je nachdem wie man es empfindet.
    Aber das gibt es nun einmal nicht. Englisch ist zwar die Weltsprache, aber nicht JEDER Mensch beherrscht sie oder kann sie von heute auf morgen erlernen. Wir sind keine Maschinen.

    Sprachen sollen die erlernen, die es auch wollen.

    • Immer Recht sagt:

      Diese Sprache die du suchst, diese Weltsprache.. die gibt es bereits.. Esperando heisst die. Man nennt so etwas Laborsprache. Ich dachte auch oft es wäre eine gute Idee. Doch es wäre ein fataler Fehler diese zu verbreiten. Weil so die Kulturenvielfalt der Menschheit drastisch abnimmt. So wörter wie “Stäketöri” oder “Chuchichäschtli” nicht mehr gäbe.

      Um zum Thema zurück zu kommen. Zuzüger sollte nicht eine tadellose Aussprache abverlangt werden sonder ein gewisses Kentnisse.
      Aufgaben wie Einkaufen, Smalltalk und sonstige alltägliche Dinge sollten und dürfen kein Hinderniss sein! Niemand stellt gerne Leute ein mit denen man sich nicht Unterhalten kann. Sprich: Arbeitslosenqote steigt!

      Ich bin zufrieden mit der jetzigen Asyl- und Ausländerpolitik. Mit einem 20% Ausländeranteil in der Schweiz ist die Situation doch noch sehr gut. Sie sind ein wichtiger teil der Kultur und Wirtschaft.

      Ein guter Eintrag was die “Sprachlernpflicht” angeht:
      Christian Brehm sagt:
      20. August 2010 um 14:19

      Dieser Vorschlag ist bestimmt gut gemeint. Meines Erachtens bestehen mit dessen Umsetzung gewisse Schwierigkeiten:
      a) Je nach Fall Konfliktpotential mit internationalem Menschenrecht (beispielsweise “the rights of the child”, Art. 7ff)
      b) nicht jeder Nachzuziehende verfügt über ausreichend Zugang oder finanzielle Möglichkeit zu ausreichenden Sprachkursen geschweige denn, über einen Internet-Zugang für einen allfälligen Test.
      c) bei Kriegsflüchtlingen problematische Massnahme (human rights law, Bundesverfassung), deshalb würde ich die in diesen Fällen nicht anwenden
      d) unbesehens vorerwähnt; schwer umzusetzen, denn: wie werden die Sprachkenntnisse getestet, wenn die nachzuziehende Person zum Zeitpunkt des Antrags noch im Ausland verweilt, wer stellt sicher, dass effektiv der Prüfling den Sprachtest ausfüllt und nicht etwa ein anderer?
      –> denkbar wäre allerdings: bei Familiennachzug eine vereinfachte, aber befristete Aufenthaltsbewilligung zu erteilen zur Absolvierung eines Sprachkurses in der Schweiz mit Schlusstest.
      Nur: wenn der Nachzuziehende in der Zeit nicht arbeitet (was er ja nicht kann) und nur unter gleichsprachigen verweilt, müsste diese Aufenthaltsfrist zur Aneignung der Grundkenntnisse wohl mind. 12 Monate sein, was wiederum deutlich mehr als z.B. ein Touri-Visum wäre (3-6 Monate).

      Immer Recht sagt:
      23. August 2010 um 12:14

      Hr. Brehm
      Ihr Blogg-Eintrag gefällt mir.
      Betreffend Punkt “d) Testprüffung & -glaubwürdigkeit” fände ich es eine gute Idee sich ein Beispiel an Deutschland zu nehmen.
      Im Kosovo wird eine Sprachkurs und eine Prüfung von nachziehenden verlangt. welcher von jenen bezahlt wird, welche sich schon im Aussland befinden.
      Ich habe mich schon öfters mit solchen Absolventen unterhalten, das daraus resultierende ergebniss war hervoragend!

      Die Idee mit dem 12 Monat Visum zur absolvierung einer Prüfung in der Schweiz finde ich hingegen nicht ganz Optimal.
      1. Was wäre wenn man sich in diesem Jahr sich schon gut Integriert hat und dann die Prüfung nicht besteht.
      2. Seine Ehefrau/mann dann auszuweisen ist nicht gerade angenehm.
      3. Als zwischenprüfung, sehe ich diese Option shon eher, so ermöglicht man die Einsicht in die Lernkenntnisse. Welche dann weitere Massnahmen evtl. nachsich ziehen.

      Christian Brehm sagt:
      24. August 2010 um 07:53

      Herr Immer Recht

      Ihre Idee finde ich sehr gut. Diese ist mir so gar nicht in den Sinn gekommen.
      Dies würde dann wohl auch:
      a) das Aggressionspotential schweizer.Steuerzahler reduzieren
      b) gewährleisten, dass kein Nachzug bei Personen, welche bereits finanzielle Probleme aufweisen, entstünde
      c) die Gefahr allfälliger Verletzungen human rights law ggüb. meiner Variante einschränken.
      Ein Restrisiko, dass eine andere Person den Kurs/Test absolviert,
      als nachzuziehen ist, bleibt allerdings auch bei dieser, an sich guten Variante…
      Zudem denke ich, dass Ausnahmen zu definieren wären, bei denen ein erhöhtes Risiko von Verletzungen
      der Menschenrechte bestünde (Eltern/Kind, Ehefrau/Ehemann).

      Immer Recht sagt:
      28. August 2010 um 15:50

      Herr Brehm,
      ich verstehe die Sorgen.
      Doch die Möglichkeit zum Betrug wird aussgeschlossen.
      Da die Absolventen von einem Kontrollorgan der Schweizerbotschaft Unterliegen würden.
      Sprich: Die Teilnehmer haben die Pflicht sich bei den Tests zu identifizieren (Pass, Ausweis).

      Nebst dem werden nie die gleichen Tests der nächsten Teilnehmergruppe vorgelegt.
      Wer den Test nicht besteht, hat die Möglichkeit den Test nach einer bestimmten Zeit zu wiederholen.

  48. Florian Meier sagt:

    Da das Niveau in diesen Blogs das Tiefste und Menschenverachtenste der Schweiz wiederspiegelt, wird dies mein letzter Beitrag sein. Einige als “Linke” hier betitelte, zeigen aber, dass es auch noch vernünftige, weltoffene Schweizer gibt. Denen wünsche ich alles Gute. Beim Rest kann man nur hoffen, dass sie nicht die gleichen Fehler begehen, wie meine Heimat vor 70 Jahren.

  49. Adrian Venner sagt:

    Familiennachzug nur bei Sprachkenntnissen? … Und warum bekämpt die SVP die Deutschen in der Schweiz? Tendenziell verfügen Deutsche über recht gute deutsche Sprachkenntisse. Die Politik der SVP ist einfach nur peinlich – wenn das so weiter geht, sehe ich mich als Schweizer gezwungen, die Schweiz zu verlassen.

  50. Lichtblick -Schmunzler sagt:

    Ich finde es sehr speziell, das Jeder so böse Worte und Unwahrheiten gegen die SVP verteilt.
    Man beklagt sich über den Stil der SVP, selber jedoch schägt man tüchtig unter die Gürtellinie. Und wie.
    Nur mal zum Denkspass: wenn wir bis heute eine etwas strengere Linie gefahren wären, dann würde diese SVP-Aktion doch nie entstanden sein?

  51. Lili sagt:

    Sprache ist ein wichtiges Integrationsinstrument; kontrolliert dann in Zukunft auch jemand, wie wir – viersprachigen – Schweizer dieses Instrument beherrschen ? Wie steht es mit unseren Kenntnissen der Sprache unserer “Mitschweizer” ? Darf ich als deutschsprechende Schweizerin dann in Zukunft auch nicht mehr im Tessin Wohnsitz nehmen, weil ich leider nicht fliessend Italienisch kann ?
    Vielleicht könnt ihr auch darüber mal nachdenken…..

  52. Gabriela sagt:

    Da frage ich mich doch, wieviele Schweizer die Deutsche Sprache fehlerfrei beherrschen? Solange sich die Leute mit ihren Sprachkenntnissen durchschlagen können, sollte das reichen. Die meisten merken ja selbst, dass sie es einfacher hätten, wenn sie die Landessprache beherrschen würden.

    Parallelgesellschaften entstehen doch nicht aufgrund von Sprachbarrieren. Sie entstehen vielmehr dadurch, dass der eine mit dem anderen nichts zu tun haben will. Dazu führt die Gesellschaft, die nur stur nach vorne schaut und nicht nach rechts oder links sieht.

    Jede Sprache die man beherrscht ist eine Bereicherung. Wieso wird denn sonst hier in der Schule Französisch, Italienisch und Englisch unterrichtet?

    • Lili sagt:

      Das mit der Bereicherung finde ich sehr gut …. Das trifft aber m.E. auch auf alle anderen in der Schweiz anzutreffenden Sprachen zu ….
      Dass wir – Schweizer – mit Anderssprechenden in Kontakt kommen wollen, ist unsere Aufgabe. Dass wir dabei verschiedenste Sprachen sprechen (Mundart, D, I, F, Rätoromanisch) macht es für diese nicht gerade einfacher.

  53. Heuer Peter sagt:

    Wenn ich diesen gesamten Unsinn auf dieser Webseite (Oder was einige als Kommentare hier hinterlassen haben) betrachte, dann verstehe ich genau, was Seneca mit “Inhumanior redeo quia inter homines fui” (Unmenschlicher kehre ich zurück, da ich unter Menschen war) gemeint hat.

    Zur Idee mit den Sprachkentissen,
    ich bin der Meinung, dass assimilierte Immigranten in spe auch innerhalb der CH die Möglichkeit haben sollten, eine unserer Landessprachen zu erlernen.
    Weiterhin denke ich, dass Immigranten eine der 4 Landessprachen nur so gut beherrschen müssen, wie es der am schlechtesten sprechende Schweizer vermag.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>